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Bisher kaum Anträge auf drittes Geschlecht

06.04.2019 - Stuttgart (dpa/lsw) - In den Standesämtern im Südwesten lassen Bürger bisher nur sehr selten das dritte Geschlecht eintragen. Seit Januar ist neben «männlich» und «weiblich» im Geburtenregister auch die Option «divers» für intersexuelle Menschen möglich.

  • Ein Plakat für eine dritte Option für die Geschlechtsbezeichung intersexueller Menschen. Foto: Jan Woitas/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Plakat für eine dritte Option für die Geschlechtsbezeichung intersexueller Menschen. Foto: Jan Woitas/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bei den Standesämtern in Karlsruhe, Freiburg, Heidelberg und Ulm liegen bisher keine Anträge auf Eintragung des dritten Geschlechts vor. Lediglich in Stuttgart und Mannheim wurde jeweils ein Antrag gestellt, in beiden Fällen von «männlich» auf «divers».

Der Bundestag hatte die Einführung des dritten Geschlechts Mitte Dezember beschlossen. Damit setzte das Parlament eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2017 um. Die zuvor geltende Pflicht, einen Menschen dem männlichen oder weiblichen Geschlecht zuzuordnen, war darin als Verstoß gegen das Persönlichkeitsrecht und das Diskriminierungsverbot gewertet worden.

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