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EnBW-Chef Mastiaux: CO2-Aufschlag bei Verkehr und Wärme

17.09.2019 - Karlsruhe (dpa/lsw) - Der Chef des Energiekonzerns EnBW, Frank Mastiaux, fordert einen Kohlendioxidaufschlag auf die Energiesteuern im Bereich Verkehr und Wärme. Gleichzeitig müsse ein Mindestpreis im Emissionshandel festgesetzt werden, der bis 2030 auf 40 Euro oder mehr je Tonne CO2 steigen solle. Die Mehreinnahmen im Verkehrs- und Wärmesektor sollten über niedrigere Strompreise an die Verbraucher zurückgegeben werden, forderte Mastiaux am Dienstag. «Das von uns favorisierte Modell ist effizient, einfach und liefert kurzfristig Ergebnisse für den Klimaschutz.»

  • Frank Mastiaux hält während einer Rede. Foto: Uwe Anspach/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Frank Mastiaux hält während einer Rede. Foto: Uwe Anspach/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das Klimakabinett der Bundesregierung will in den nächsten Tagen entscheiden, wie Deutschland seine Klimaschutzziele erreichen soll. Dazu müssen die Emissionen von klimaschädlichen Gasen, darunter CO2, drastisch gesenkt werden.

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