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Evangelische Landeskirche Württemberg: steigende Einnahmen

23.11.2018 - Stuttgart (dpa/lsw) - Die gute gesamtwirtschaftliche Entwicklung spült mehr Steuereinnahmen in die Kasse der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Nach 751 Millionen Euro im vergangenen Jahr werden es in diesem Jahr wohl rund 765 Millionen Euro sein, wie Finanzdezernent Martin Kastrup am Freitag in Stuttgart sagte. Für 2019 werden Kirchensteuereinnahmen von 770 Millionen Euro erwartet.

  • Das Kreuz einer Kirche ist vor bewölktem Himmel zu sehen. Foto: Nicolas Armer/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Kreuz einer Kirche ist vor bewölktem Himmel zu sehen. Foto: Nicolas Armer/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Vor diesem Hintergrund plant die Kirche in ihrem neuen Haushalt eine Steigerung der Ein- und Ausgaben. Das Volumen des landeskirchlichen Etats im engeren Sinne soll von rund 498,2 Millionen Euro (2018) auf 526,6 Millionen Euro (2019) zulegen. Zudem sollen im kommenden Jahr 242 Millionen Euro an die Kirchengemeinden verteilt werden - nach 232,8 Millionen Euro im laufenden Jahr. Die Synode, also das «Kirchenparlament», soll den neuen Etat bei ihrer Herbsttagung beschließen, die von Montag bis Donnerstag in Stuttgart ist.

Weiteres Thema ist ein Gesetzentwurf, den Landesbischof Frank Otfried July zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare einbringt. Vor einem Jahr hatte sich die Synode gegen öffentliche Segnungsfeiern ausgesprochen. Der Vorschlag, es den Kirchengemeinden zu ermöglichen, einen Gottesdienst anlässlich der bürgerlichen Eheschließung zweier Menschen gleichen Geschlechts einzuführen, scheiterte an der dafür nötigen Zweidrittelmehrheit.

Bischof July sucht weiter nach einem Kompromiss. Sein Gesetzentwurf, von dem noch keine Details bekannt sind, soll am Mittwoch in die Synode eingebracht, dann aber erst einmal in die zuständigen Ausschüsse verwiesen werden. Eine Abstimmung über den Entwurf könnte es nach Angaben eines Sprechers frühestens im März 2019 geben.

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