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Freizeit statt Geld: Probleme in den Betrieben?

21.01.2019 - Stuttgart (dpa/lsw) - Acht freie Tage statt einer Gehaltserhöhung - die Tarifeinigung in der Metallindustrie vom vergangenen Februar stieß landesweit auf große Nachfrage. Bis Ende Oktober 2018 konnten die Anträge eingereicht werden, bis Ende des Jahres sollten Betriebsräte sich mit den Unternehmen einigen. Die IG Metall rechnete zuletzt mit mehreren Zehntausend Beschäftigten, die das Angebot annehmen wollen. Mitte November waren es rund 46 000 Arbeitnehmer. Heute äußert sich die Gewerkschaft in Stuttgart zum aktuellen Stand - auch die aktuellen Mitgliederzahlen werden dann veröffentlicht.

  • Ein Arbeiter hält einen Hammer in der Hand, im Hintergrund ist eine Uhr zu sehen. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Arbeiter hält einen Hammer in der Hand, im Hintergrund ist eine Uhr zu sehen. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Freizeit können Beschäftigte in der Metallindustrie wählen, wenn sie im Schichtbetrieb arbeiten, kleine Kinder haben oder Angehörige pflegen. Laut Arbeitgeberverband Südwestmetall sind sich Arbeitnehmervertreter und Management in vielen Betrieben bis zum Jahresende noch nicht einig geworden, weil zu viele Beschäftigte insbesondere im Schichtbetrieb das Angebot annehmen wollten.

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