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Gesundheitsamt informiert über Bluttests nach PFC-Skandal

19.07.2018 - Stuttgart (dpa/lsw) - Nach dem Skandal um mit Chemikalien verseuchte Ackerflächen im Badischen informiert das Landesgesundheitsamt heute über den Stand von Bluttests bei Anwohnern. Ist die Chemikalie PFC, die auf Ackerland in den Kreisen Rastatt und Baden-Baden sowie bei Mannheim nachgewiesen wurden, auch im Blut der Anwohner zu finden? Diese Frage sollte eine Studie klären. Der Skandal war 2013 aufgedeckt worden. Die künstlich hergestellten Substanzen stehen im Verdacht, die Gesundheit zu gefährden. In der Umwelt können sie kaum abgebaut werden.

  • Eine Ackerfläche, die mit sogenannten per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) belastet ist. Foto: Uli Deck/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Ackerfläche, die mit sogenannten per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) belastet ist. Foto: Uli Deck/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Stichprobenartig wurden Teilnehmer ausgewählt, die in Bereichen mit belastetem Boden und belastetem Grundwasser wohnen oder belastetes Wasser getrunken haben. Daneben gibt es eine Kontrollgruppe, die nicht mit PFC in Berührung kam. Insgesamt haben sich 300 Menschen an der Studie beteiligt.

Weitere Themen im Jahresbericht des Landesgesundheitsamts sind Neuerungen in den Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission, das Baden in Fließgewässern, und psychische Belastungen am Arbeitsplatz.

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