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Dauerregen und Gewitter: Unwetterwarnungen im Süden Bayerns

20.05.2019 - Ungemütlich und nass startet die neue Woche in Bayern - vor allem im Südwesten ist mit anhaltendem Regen zu rechnen. In Alpennähe herrscht Warnstufe 4. Besserung ist erst einmal nicht in Sicht.

  • Eine Unwetterfront zieht auf. Foto: Julian Stratenschulte/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Unwetterfront zieht auf. Foto: Julian Stratenschulte/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

München (dpa/lby) - Der Mai macht seinem Namen als Wonnemonat keine Ehre. Nach einem sonnigen Wochenende ist für die kommenden Tage vor allem viel Regen angekündigt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte in Bayern vor langanhaltenden und extremen Regenfällen bis in die Nacht zum Mittwoch. An den Alpen und im angrenzenden Vorland wird mit ergiebigem Dauerregen gerechnet - die Experten riefen hier die höchste von vier Warnstufen aus.

Niederschlagsmengen zwischen 90 und 120 Liter pro Quadratmeter seien dort möglich, in Staulagen sogar um die 140 Liter, hieß es. Auch von der Frankenhöhe bis ins nördliche Alpenvorland werden unwetterartige Regenmassen von bis zu 80 Liter pro Quadratmeter vorhergesagt. Im Südwesten könnten bis zu 50 Liter Regen pro Quadratmeter fallen.

Neben den enormen Regenmassen sorge auch der abtauende Schnee in den Hochlagen für zusätzliche Wassermengen, die das Überschwemmungsrisiko erhöhen. In mehreren Landkreisen, darunter Mühldorf am Inn, Unter- und Ostallgäu sowie Passau und Bad Kissingen, wurden Hochwasserwarnungen ausgesprochen. Vielerorts werde damit gerechnet, dass Pegelstände im Laufe des Dienstags bis in den Bereich der Meldestufen 1 bis 2 ansteigen könnten. Auch bei kleineren Gewässern und Wildbächen seien rasch ansteigende Wasserstände zu erwarten. Wenn die ersten beiden der vier Meldestufen beim Hochwasser erreicht werden, bedeutet das, dass land- und forstwirtschaftliche Flächen überflutet werden können. Leichte Verkehrsbehinderungen sind möglich.

Auch in den kommenden Tagen bleibt es nach Angaben der Meteorologen erst einmal ungemütlich. Nach Angaben des DWD werden in der Nacht zum Dienstag in der Südwesthälfte zeitweise auch starke bis stürmische Böen mit bis zu 60 Stundenkilometern aus Nordwest erwartet. Auf Alpengipfeln können schwere Sturmböen bis zu 90 km/h erreichen.

Am Mittwoch könnte ein Wetterumschwung folgen: Vom Westen her sollen laut DWD im Verlauf des Tages die Wolken verschwinden und sonnige Abschnitte ermöglichen. Es werden Temperaturen zwischen 14 und 20 Grad erwartet.

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