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Hoffenheim in Mönchengladbach: Wieder ein Spitzenteam-Coup?

20.02.2020 - Sebastian Rudy kann am Samstag zum alleinigen Rekordspieler der TSG 1899 Hoffenheim aufsteigen, viel wichtiger wird ihm und der Mannschaft aber ein Erfolgserlebnis sein. Zumal es zuletzt zwei Niederlagen für das Schreuder-Team setzte.

  • Hoffenheims Trainer Alfred Schreuder steht am Spielfeldrand. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Hoffenheims Trainer Alfred Schreuder steht am Spielfeldrand. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zuzenhausen (dpa/lsw) - Der Respekt vor dem Gegner könnte kaum größer sein. Wenn die TSG 1899 Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Borussia Mönchengladbach antritt, dann spricht ziemlich viel für den Tabellenvierten und gegen die Kraichgauer. «Das ist ein sehr großer Gegner, der sich im Laufe der Saison stark entwickelt hat», sagte Trainer Alfred Schreuder am Donnerstag über die Gladbacher. «Sie haben sich diesen Top-Platz sehr verdient. Man sieht gut, was da alles richtig gemacht wurde.»

Die schlechte Erfahrung gegen den Champions-League-Anwärter aus der Hinrunde macht der TSG auch nicht gerade Mut: In Sinsheim setzte es ein 0:3 gegen die Borussia, die außerdem die vergangenen acht Heimspiele alle gewonnen hat. «Wir haben einen Plan und wollen mutig auftreten», versprach Schreuder dennoch.

Vor allem auf die taktischen Fähigkeiten im Zentrum käme es an, so der Niederländer: Dort könnten die gesetzten Sebastian Rudy und Florian Grillitsch zusammen mit Diadie Samassékou das Mittelfeld bilden, aber auch U21-Nationalspieler Dennis Geiger ist nach überstandener Oberschenkelverletzung wieder fit. Für die angeschlagenen Angreifer Ihlas Bebou und Sargis Adamyan könnte die Partie noch zu früh kommen.

Zuletzt enttäuschte Hoffenheim beim 2:3 gegen den VfL Wolfsburg. In der Saison eins nach Starcoach Julian Nagelsmann hat die TSG aber schon einige Coups gegen Spitzenclubs gelandet: ein 2:0 gegen Schalke, jeweils ein 2:1 beim FC Bayern, gegen Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen. «Wir haben in der Hinrunde super gespielt gegen solche Gegner. Vielleicht ist das ja ein gutes Signal», sagte Kapitän Benjamin Hübner.

Zudem hat Hoffenheim auswärts nur halb so viele Niederlagen kassiert (3) wie zu Hause (6). Das Programm des Tabellenachten, der den Anschluss an die internationalen Plätze nicht verlieren will, ist knackig: Nach Gladbach geht es gegen den FC Bayern München (29. Februar) und dann zum FC Schalke 04 (7. März).

Eine Schalker Leihgabe kann am Samstag zum alleinigen Rekordspieler in Hoffenheim aufsteigen. Rudy steht vor seiner 217. Bundesliga-Partie für den Club. Der 29-Jährige würde dann Andreas Beck (216) überholen. Die Zukunft des WM-Teilnehmers von 2018 ist derweil immer noch offen: Er ist vom FC Schalke 04 bis zum Saisonende ausgeliehen, hatte aber bereits gesagt, dass er gerne in Hoffenheim bleiben würde.

«Er ist einfach ein Topspieler», sagte Schreuder am Donnerstag. «Wir wollen ihn gerne in Hoffenheim behalten.» Rudy spielte bereits 2010 bis 2017 bei der TSG, ehe er für ein Jahr zum FC Bayern München wechselte und deutscher Meister wurde. Von dort wurde der 29-fache Nationalspieler nach Gelsenkirchen verkauft, wo er allerdings nicht zurecht kam. Sein Vertrag bei Schalke läuft bis zum 30. Juni 2022.

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