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Nach verpasstem Aufstieg: In Heidenheim beginnt Ausverkauf

08.07.2020 - Nach dem verpassten Aufstieg in die Fußball-Bundesliga haben die ersten beiden Spieler den 1. FC Heidenheim verlassen. Mittelfeldmann Sebastian Griesbeck wechselt nach insgesamt sieben Jahren bei den Schwaben zum Erstligisten 1. FC Union Berlin, Verteidiger Timo Beermann kehrt - ebenfalls nach sieben Jahren - zum Zweitliga-Rivalen VfL Osnabrück zurück.

  • Routinier Sebastian Griesbeck (l) wechselt laut «Bild» zu Bundesligist 1. FC Union Berlin. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Routinier Sebastian Griesbeck (l) wechselt laut «Bild» zu Bundesligist 1. FC Union Berlin. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Für Heidenheims Vorstandsvorsitzenden Holger Sanwald vermutlich keine große Überraschung. «Es ist klar, dass es eine intensive Transferperiode werden dürfte», hatte er zuvor der Deutschen Presse-Agentur gesagt: «Letzte Saison sind wir Fünfter geworden. Und auf einmal war Glatzel in Cardiff, Skarke in Darmstadt, Dovedan in Nürnberg und Andrich bei Union. Jetzt haben wir uns noch mehr in den Fokus gespielt. Wir sind finanziell zwar nicht gezwungen, Spieler abzugeben. Aber wenn sie weg wollen, können wir sie nicht aufhalten. Wir werden diesen Kader nicht zusammenhalten können.»

Auch andere Leistungsträger, wie der 16-fache Torschütze Tim Kleindienst oder Mittelfeldspieler Niklas Dorsch, dürften durch ihre Leistungen in der abgelaufenen Saison Begehrlichkeiten geweckt haben. Die endete nach den beiden Unentschieden in der Relegation gegen Werder Bremen (0:0, 2:2) zwar nicht mit dem Sprung in die erste Liga, war aber dennoch die erfolgreichste der Clubgeschichte.

Direkt den nächsten Anlauf auf die Bundesliga rief Sanwald deshalb aber nicht aus. «Dass so ein Erfolg die Erwartungshaltung schürt, ist doch klar. Wir müssen aber erstmal schauen, welchen Kader und welches Budget wir zur Verfügung haben», sagte er: «Es wartet unglaublich viel Arbeit jetzt. Noch kann ich keine Einschätzung abgeben, wo wir stehen, wenn es wieder losgeht.»

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