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Nebenbuhler und Ex-Freundin niedergestochen: Neun Jahre Haft

15.10.2018 - Neubrandenburg (dpa/mv) - Weil er einen vermeintlichen Nebenbuhler und seine Ex-Freundin niedergestochen hat, muss ein 29-Jähriger neun Jahre in Haft. Das Landgericht Neubrandenburg sprach den Asylbewerber aus der Türkei am Montag des versuchten Mordes und der gefährlichen Körperverletzung schuldig. Er hatte vor Gericht zugegeben, seinen 31 Jahre alten Landsmann und die 38 Jahre alte Deutsche am 18. Mai mit einem Messer mit einer knapp 20 Zentimeter langen Klinge niedergestochen zu haben. Die Tat geschah vor vielen Zeugen am Dönerstand am Rathaus Neubrandenburg. Als Grund gab er Eifersucht an.

  • Ein hölzerner Hammer liegt auf der Richterbank in einem Verhandlungssaal des Landgerichts. Foto: Uli Deck/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein hölzerner Hammer liegt auf der Richterbank in einem Verhandlungssaal des Landgerichts. Foto: Uli Deck/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Mann habe in seinem kulturell geprägten Denken aus der Heimat einen Nebenbuhler beseitigen wollen, obwohl die Geschädigten gar keine engere Beziehung hatten, sagte Richter Jochen Unterlöhner. Die Frau hatte sich nach drei Monaten Beziehung zu dem Verurteilten von diesem schon Anfang 2018 getrennt gehabt. Die Polizei fasste den Mann, der in Zossen bei Berlin gemeldet war, nach kurzer Flucht.

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