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Ruhige Nacht nach erneuten Auseinandersetzungen

12.07.2020 - In der Nacht zum Samstag kommt es in Stuttgart erneut zu Auseinandersetzungen und zu elf Festnahmen. Die Polizei ist mit 200 Beamten im Einsatz. Auch in der darauffolgenden Nacht sind die Einsatzkräfte vorbereitet - es bleibt jedoch ruhig.

  • Der Schriftzug «Polizei» ist vor einem Polizeirevier zu sehen. Foto: Boris Roessler/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Schriftzug «Polizei» ist vor einem Polizeirevier zu sehen. Foto: Boris Roessler/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Drei Wochen nach der Krawallnacht in Stuttgart am 21. Juni ist es am Samstag erneut zu Auseinandersetzungen in der Landeshauptstadt gekommen. Elf Festnahmen waren die Folge, 200 Beamte waren im Einsatz. Die Nacht zum Sonntag verlief im Gegensatz dazu ruhig, wie ein Polizeisprecher am Sonntagmorgen sagte.

Vier Polizisten wurden am Samstag bei der Kontrolle eines betrunkenen 16-Jährigen leicht verletzt als dieser Widerstand leistete. Wie genau es dazu kam, war zunächst unklar. Die genauen Abläufe seien noch Teil der Ermittlungen. Der Freitagabend verlief Angaben der Polizei zufolge ruhig und ohne größere Vorkommnisse. In der zweiten Nachthälfte griff die Polizei jedoch bei mehreren Auseinandersetzungen ein. Vier Verdächtige wurden bei einem Streit nahe des Marienplatzes festgenommen. Auch nach einer Schlägerei am Eckensee, bei der ein Mensch schwer verletzt wurde, kam es zu Festnahmen. Insgesamt hätten die Beamten zahlreiche Personen kontrolliert und Platzverweise gegen Störer erteilt, hieß es.

Auch in der Nacht auf Sonntag zeigte die Polizei verstärkt Präsenz in der Stuttgarter Innenstadt. Die Einsätze beschränkten sich jedoch auf einen «normalen Samstagabend», sagte ein Polizeisprecher am Morgen. Größere Einsätze habe es nicht gegeben.

In Stuttgart kam es in der Nacht zum 21. Juni zu schweren Auseinandersetzungen. Randalierer hatten damals Schaufenster zerstört und Geschäfte geplündert. Nach Angaben der Polizei waren 400 bis 500 Menschen an den Randalen beteiligt - oder hatten dabei zugeschaut.

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