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Schwäbisch-Hall-Chef: Debatte um Klimaschutz zu einseitig

22.04.2019 - Schwäbisch Hall (dpa) - Der Chef der größten privaten Bausparkasse Schwäbisch Hall vermisst in der Debatte um Klimaschutz einen breiteren Blickwinkel. «Gerade im Gebäudebestand schlummert ein enormes Potenzial», sagte Schwäbisch-Hall-Chef Reinhard Klein der Deutschen Presse-Agentur. «Natürlich muss man bei der Debatte um Energiesparen und CO2-Verbrauch auch über den Verkehr sprechen. Aus meiner Sicht wird die Diskussion aber zu einseitig geführt.»

  • Der Vorsitzende des Vorstands der Bausparkasse Schwäbisch Hall, Reinhard Klein, spricht am Mikrofon vor einer Wand mit dem Logo von Schwäbisch Hall. Foto: Marijan Murat/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Vorsitzende des Vorstands der Bausparkasse Schwäbisch Hall, Reinhard Klein, spricht am Mikrofon vor einer Wand mit dem Logo von Schwäbisch Hall. Foto: Marijan Murat/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zwar hat die Bausparkasse Interesse daran, wenn Menschen ihre Häuser mit Hilfe ihrer Kredite sanieren. Allerdings ist der Bausparkassen-Chef nicht allein mit seiner Meinung: Ohne schnelle Maßnahmen insbesondere im Gebäudebereich würden die Klimaziele der Bundesregierung nicht erreicht, hieß es jüngst von der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz, die von der Deutschen Energie-Agentur (Dena) koordiniert wird.

Dabei wird der Ruf nach einer steuerlichen Förderung lauter. Ein breites Bündnis von 35 Verbänden hatte zuletzt gefordert, die energetische Gebäudesanierung steuerlich zu fördern. «Was momentan fehlt, sind klare und verbindliche Aussagen der Politik, ob die seit Jahren - unter anderem im Koalitionsvertrag - in Aussicht gestellten Abschreibungsmöglichkeiten kommen oder nicht», sagte Klein. «Es ist daher nicht verwunderlich, dass viele Hausbesitzer eine energetische Sanierung aufschieben.»

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