Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Strobl zeigt sich offen für Verbot von «Combat 18»

16.09.2019 - Stuttgart (dpa/lsw) - Innenminister Thomas Strobl (CDU) unterstützt Forderungen nach einem Verbot der rechtsextremen Gruppierung «Combat 18». «Wenn es möglich ist, sollten wir «Combat 18» verbieten», sagte Strobl der Deutschen Presse-Agentur am Montag. «Nach allem, was wir insbesondere aus anderen Bundesländern hören, ist «Combat 18» eine neonazistische, rassistische, fremdenfeindliche, demokratiefeindliche und gewaltbereite Gruppierung. Wenn sich das bestätigt, gehört diese verboten.» In dem Zusammenhang bekräftigte Strobl seine Forderung nach einer personellen Stärkung des Landesamts für Verfassungsschutz.

  • Thomas Strobl, Landesvorsitzender der CDU Baden-Württemberg, spricht auf einem Landesparteitag: Foto: Thomas Kienzle/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Thomas Strobl, Landesvorsitzender der CDU Baden-Württemberg, spricht auf einem Landesparteitag: Foto: Thomas Kienzle/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Innenminister mehrerer Länder hatten sich bereits für ein Verbot ausgesprochen. «Combat 18» ist ein Netzwerk, das in mehreren europäischen Ländern aktiv ist. «Combat» steht im Englischen für Kampf, «18» gilt als Szenecode für den ersten und den achten Buchstaben im Alphabet, also A und H - die Initialen von Adolf Hitler. Die Organisation gilt als bewaffneter Arm des verbotenen Neonazi-Netzwerks «Blood & Honour» (Blut und Ehre).

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren