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Stuttgarts Spitzenamt: CDU schickt Backnanger OB ins Rennen

16.02.2020 - Die Suche war nicht einfach. Aber nun steht die CDU wohl geschlossen hinter ihrem Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt. Geradezu begeistert reagiert die Parteispitze.

  • Backnangs Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) spricht in ein Mikrofon. Foto: picture alliance/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Backnangs Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) spricht in ein Mikrofon. Foto: picture alliance/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Stuttgart (dpa/lsw) - Der Oberbürgermeister von Backnang, Frank Nopper, soll im Herbst für die CDU in den Stuttgarter OB-Wahlkampf ziehen. Das gab der Vorsitzende der Findungskommission der CDU Stuttgart, Roland Schmid, bekannt. Nopper stehe für einen Neuanfang und werde die Landeshauptstadt in eine gute Zukunft führen, sagte Schmid am Samstag. Die Führung der baden-württembergischen Christdemokraten begrüßte die Entscheidung am Sonntag ausdrücklich.

Der 58-jährige gebürtige Stuttgarter habe die Findungskommission davon überzeugt, «dass er mit Begeisterung, Dynamik und Überzeugungskraft die Stadt voranbringen und die CDU Stuttgart geschlossen hinter sich versammeln kann», erklärte Schmid. Nopper ist seit 2002 OB von Backnang, der mit rund 37 500 Einwohnern viertgrößten Stadt des Rems-Murr-Kreises. Zuvor hatte sich der CDU-Oberbürgermeister von Schwäbisch Gmünd, Richard Arnold, gegen eine Kandidatur entschieden.

«Ich will mit ganzem Herzen und mit großer Begeisterung neuer Stuttgarter OB werden, weil ich diese Stadt kenne und liebe und weil ich möchte, dass sie wieder mehr leuchtet in der Region, in Deutschland und in Europa», sagte Nopper laut einer Mitteilung des CDU-Kreisverbands Stuttgart vom Sonntag.

«Frank Nopper ist ein hervorragender, ja geradezu exzellenter Kandidat», lobte der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl. «Er ist aufgrund seiner Erfahrung als erfolgreicher OB ein idealer Kandidat: einer der Stuttgart kennt und für Stuttgart brennt. Klar ist: Stuttgart kann viel mehr und ist viel mehr, und es wird Zeit, die großen Potentiale zu heben.»

Nopper denke «visionär», sagte die CDU-Spitzenkandidatin für die Landtagswahl, Kultusministerin Susanne Eisenmann. «Das ist genau das, was ich mir für unsere Landeshauptstadt wünsche.» CDU-Generalsekretär Manuel Hagel fügte hinzu: «Gemeinsam tun wir jetzt alles dafür, dass mit Frank Nopper wieder frischer Wind und neue Tatkraft an die Rathausspitze kommt.»

Stuttgarts Stadtoberhaupt Fritz Kuhn (Grüne) hatte erklärt, nicht für eine zweite Amtszeit antreten zu wollen. Auch die Grünen suchen per Findungskommission einen Kandidaten. Medienberichten zufolge soll die Bezirksvorsteherin in Stuttgart-Mitte, Veronika Kienzle, für die Grünen in den OB-Wahlkampf ziehen. Das hatten «Stuttgarter Zeitung» und «Stuttgarter Nachrichten» am Freitag berichtet. Offiziell bestätigt wurde das zunächst nicht. Grünen-Kreischef Mark Breitenbücher verwies auf eine Pressekonferenz am Dienstag in Stuttgart.

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