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Tauwetter mit Hochwasser im Südwesten erwartet

28.01.2021 - Es wird wärmer, der Schnee schmilzt und damit könnte es im Südwesten auch zu Hochwasser kommen. Vor allem an den Flüssen im Schwarzwald, auf der Schwäbischen Alb und im Allgäu besteht die Gefahr.

  • Ein Grasbüschel schaut unter schmelzendem Schnee heraus. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Grasbüschel schaut unter schmelzendem Schnee heraus. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Wetterexperten rechnen nach dem Tauwetter mit Hochwasser in Baden-Württemberg. Nach Angaben der Hochwasservorhersagezentrale vom Donnerstag wird es viel Regen und warme Temperaturen geben und damit schmilzt die Schneedecke in den Hochlagen teilweise und in den mittleren Höhenlagen vollständig. Rasche Anstiege der Wasserstände seien die Folge.

Insbesondere an Flüssen im Schwarzwald, auf der Schwäbischen Alb und im Allgäu sei mit Hochwasser zu rechnen, aber auch in der Donau und im Neckar werde deutliches Hochwasser erwartet. Der für die Einstellung der Schifffahrt im Rheinabschnitt bei Karlsruhe relevante Wasserstand von 7,5 Meter am Pegel Maxau werde voraussichtlich in der Nacht von Freitag auf Samstag überschritten.

Der Deutsche Wetterdienst sagte für die Südhälfte des Landes für den Zeitraum von Donnerstag bis Sonntag Tauwetter voraus. Für den Südwesten des Landes warnten die Meteorologen zudem vor orkanartigen Böen.

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) beobachtet nach eigenen Angaben die Lage. Sofern erforderlich, stünden Personal, Einsatzfahrzeuge und Rettungsmaterial bereit. Insbesondere die speziell ausgebildeten und ausgerüsteten Strömungsretter seien im Fall der Fälle oft die einzige Option, um vom Wasser eingeschlossene Personen zu retten.

«Wir sind bereit für den Hochwassereinsatz», betonte der Präsident des DLRG Landesverbandes Württemberg Armin Flohr. Die kommenden Tage seien nicht der richtige Zeitpunkt, um sich im Gefahrenbereich von Bächen und Flüssen aufzuhalten, warnte er.

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