Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Technikethiker warnt vor KI-Folgen

20.01.2021 - Künstliche Intelligenz (KI) kann nach Auskunft eines Technikethikers anhand von Profilbildern von Menschen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf deren politische, sexuelle Orientierung oder Persönlichkeitsmerkmale schließen. Das Gefahrenpotenzial solcher Anwendungen darf aus Sicht des Medien- und Technikethikers Thilo Hagendorff nicht vernachlässigt werden. Der 33-Jährige arbeitet im Exzellenzcluster Maschinelles Lernen an der Universität Tübingen. Die KI erlebt laut Hagendorff seit einigen Jahren wieder einen Boom. «Wir sind jetzt in einer Sondierungsphase, denn wir haben noch kein normatives Rahmenwerk, auf das sich die Gesellschaft geeinigt hat. Einen Fahrplan im großen Stil gibt es nicht», sagt Hagendorff.

  • Der Medien- und Technikethiker Thilo Hagendorff steht an der Universität Tübingen. Foto: Thilo Hagendorff/dpa/Handout © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Medien- und Technikethiker Thilo Hagendorff steht an der Universität Tübingen. Foto: Thilo Hagendorff/dpa/Handout © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Im Bereich KI unternimmt Baden-Württemberg große Anstrengungen. Nach dem Forschungsverbund «Cyber Valley» in Tübingen/Stuttgart und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in Karlsruhe soll schon bald auch die Entscheidung über einen Standort für den geplanten Innovationspark für künstliche Intelligenz (KI) fallen.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren