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Viele Konfirmationen und Firmungen werden jetzt nachgeholt

21.09.2020 - Konfirmiert und gefirmt wird sonst im Frühling. Nicht in diesem Jahr. Während der Corona-Pandemie ist vieles durcheinandergeraten.

  • Pfarrer Matthias Vosseler leitet eine Konfirmation in der Stuttgarter Stiftskirche. Foto: Christoph Schmidt/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Pfarrer Matthias Vosseler leitet eine Konfirmation in der Stuttgarter Stiftskirche. Foto: Christoph Schmidt/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Viele Konfirmationen und Firmungen in Baden-Württemberg, die im Frühjahr wegen der Corona-Pandemie ausgefallen sind, werden jetzt nachgeholt. Allerdings unter strengen Auflagen. «Die Pandemie hat zu vielen kreativen Ideen geführt», teilte der Landeskirchliche Beauftragte für die Konfirmationsarbeit in Baden, Ekkehard Stier, mit.

Pfarrer Matthias Vosseler von der Stiftskirche in Stuttgart feierte am Wochenende zwei Konfirmationsgottesdienste mit insgesamt 18 Jugendlichen. «Es ist schon sehr vieles anders», sagte Vosseler. Das habe auch den Konfirmationsunterricht betroffen. «Sie haben toll mitgemacht», sagte er über die Teilnehmer. Vieles sei digital gelaufen, was für die jungen Leute kein Problem sei.

In Baden wurden nach Angaben der Landeskirche 2019 etwa 9000 Mädchen und Jungen konfirmiert. In diesem Jahr könnten es wegen der Corona-Verunsicherung weniger sein. In Württemberg gab es im vergangenen Jahr fast 16 500 Konfirmationen. In der Erzdiözese Freiburg wurden 2019 fast 9900 junge Menschen gefirmt, in der Diözese Rottenburg-Stuttgart waren es fast 12 900.

Die evangelischen Landeskirchen in Baden und Württemberg gaben ihren Gemeinden für Konfirmationsunterricht und Gottesdienste eine Reihe von Ideen zur Gestaltung unter Hygiene- und Abstandsregeln mit auf den Weg. Entsprechende Vorschläge für die Firmung machten auch die Erzdiözese Freiburg und die Diözese Rottenburg-Stuttgart. So werde auf den gemeinsamen Einzug der Jugendlichen in den Gottesdienst ebenso verzichtet wie auf Chorgesang und Gruppenfotos. Neue Elemente seien Video-Einspielungen oder WhatsApp-Gruppen.

Martin Trugenberger vom Pädagogisch Theologischen Zentrum in Stuttgart sieht sogar einen positiven Aspekt: «Viele Formen, die unter Corona-Bedingungen neu gefunden werden, greifen die aktuelle Situation, die Einschränkungen gut auf und wenden sie ins Positive. Die Kirche nutzt dadurch die Krise als Chance.»

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