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Weiter Warnstreiks im Einzelhandel im Südwesten

15.06.2019 - Stuttgart (dpa/lsw) - Die Warnstreiks im Einzelhandel in Baden-Württemberg sind am Samstag fortgesetzt worden. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi beteiligten sich landesweit rund 500 Beschäftigte. Aufgerufen wurde dazu in Betrieben unter anderem in der Region Fils-Neckar-Alb, in Stuttgart, Karlsruhe, Pforzheim, Bretten, Calw und Friedrichshafen, wie es am Samstag in einer Verdi-Mitteilung hieß. «Betroffen sind die Unternehmen Kaufland, H&M, Esprit, Zara, Primark und Obi.»

  • Streikende Kaufland-Beschäftigte stehen vor der Zentrale des Konzerns in Neckarsulm. Foto: Fabian Sommer © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Streikende Kaufland-Beschäftigte stehen vor der Zentrale des Konzerns in Neckarsulm. Foto: Fabian Sommer © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Warnstreiks im Einzelhandel in Baden-Württemberg sind am Samstag fortgesetzt worden. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi beteiligten sich landesweit rund 500 Beschäftigte. Aufgerufen wurde dazu in Betrieben unter anderem in der Region Fils-Neckar-Alb, in Stuttgart, Karlsruhe, Pforzheim, Bretten, Calw und Friedrichshafen, wie es am Samstag in einer Verdi-Mitteilung hieß. «Betroffen sind die Unternehmen Kaufland, H&M, Esprit, Zara, Primark und Obi.»

Die Tarifverhandlungen für die rund 490 000 Beschäftigten im baden-württembergischen Einzelhandel waren am Mittwoch ohne Ergebnis vertagt worden. Die Arbeitgeber hatten ihr Angebot etwas nachgebessert und wollen nun eine Lohnerhöhung von 1,7 Prozent im ersten und 1,2 Prozent im zweiten Jahr gewähren. Verdi wies das allerdings als zu niedrig zurück und blieb bei der bisherigen Forderung von 6,5 Prozent.

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