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Weniger Verkehrstote im Südwesten: Stärkster Rückgang

27.02.2019 - Wiesbaden/Stuttgart (dpa/lsw) - In Baden-Württemberg ist die Zahl der Verkehrstoten im vergangenen Jahr stärker zurückgegangen als in den anderen Bundesländern. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Mittwoch starben von Januar bis November 2018 auf den Straßen im Südwesten 440 Menschen und damit 18 weniger als im Vorjahreszeitraum. In absoluten Zahlen betrachtet sei das bundesweit der stärkste Rückgang, gefolgt von Nordrhein-Westfalen (minus 16).

  • Blumen und Kerzen vor einem weißen Geisterrad an der Stelle eines tödlichen Radunfalls. Foto: Paul Zinken/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Blumen und Kerzen vor einem weißen Geisterrad an der Stelle eines tödlichen Radunfalls. Foto: Paul Zinken/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Deutschlandweit kamen den vorläufigen Ergebnissen zufolge 3265 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben - eine Steigerung um 2,7 Prozent. Ursachen werden von der Statistik nicht erfasst.

Der Rückgang in Baden-Württemberg sei erfreulich, sagte der Sprecher des Verkehrsministeriums in Stuttgart, Edgar Neumann. Aus der Statistik lasse sich nicht ablesen, ob das vom Verkehrs- und Innenministerium entwickelte Verkehrssicherheitskonzept, das 2013 vom Ministerrat verabschiedet wurde, zum Rückgang der Todeszahlen beitragen konnte. Ziel des Konzepts unter dem Motto «Vision Zero» ist es, dass bis 2020 etwa 40 Prozent weniger Menschen auf Baden-Württembergs Straßen zu Tode kommen als 2010. Das Konzept enthält fast 90 Maßnahmen - von baulichen Verbesserungen, mehr Informationen und Vorbeugung bis hin zu mehr Verkehrskontrollen.

Innenminister Thomas Strobl (CDU) erklärte, die Landesregierung habe ihre Schwerpunkte bei der Unfallbekämpfung offenbar richtig gesetzt. «Es war richtig, dass wir gerade die Hauptunfallursachen Geschwindigkeit, Ablenkung, Alkohol und Drogen am Steuer scharf in den Blick genommen haben.» Einzelheiten sollen Anfang März bei der Vorstellung der Verkehrsunfallbilanz für Baden-Württemberg veröffentlicht werden. Strobl räumte zugleich ein: «Wir hatten im vergangenen Jahr Zahlen, die uns nicht zufrieden gestellt haben.»

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