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Temperaturen in Baden-Württemberg steigen bis Samstag

26.01.2021 - Hochwasser in Sicht: Regen, milde Temperaturen und einsetzende Schneeschmelze lassen Pegelstände im Südwesten steigen.

  • Schnee liegt auf dem Schlossplatz. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Schnee liegt auf dem Schlossplatz. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet für die kommenden Tagen mit milden Temperaturen in Baden-Württemberg. Mehrere Tiefdruckgebiete über dem Atlantik sorgen demnach dafür, dass milde Luftmassen im Laufe der Woche nach Westeuropa strömten. «Wir rechnen für Freitag und Samstag gebietsweise mit Mindesttemperaturen von zehn Grad», sagte Marco Puckert vom Wetterdienst am Dienstag.

Schon der Mittwoch wird stark bewölkt und es schneit. Ab Mittag geht der Schnee im Tiefland in Regen über, wie die Meteorologen mitteilten. Die Höchstwerte liegen zwischen minus einem und plus sechs Grad. Aufgrund der milden Temperaturen sei auch mit Tauwetter bis hoch in die Schwarzwaldlagen zu rechnen, fügte der Experte hinzu. Gleichwohl rechnet der Wetterdienst von Sonntag an wieder mit kühleren Temperaturen.

Da für die kommenden Tagen auch mit Niederschlägen gerechnet wird, dürfte die Schneeschmelze einsetzen. Nach Angaben der Hochwasserzentrale Baden-Württemberg könnte das dazu führen, dass vor allem in der Südhälfte des Landes mit Hochwasser zu rechnen ist. «Beginnend ab Mittwochabend ist daher insbesondere in kleineren und mittleren Flüssen in der Südhälfte des Landes, deren Einzugsgebiete von der Schneeschmelze und dem Tauwetter betroffen sind, mit raschen Wasserstandsanstiegen zu rechnen», heißt es in einer Mitteilung der Hochwasserzentrale.

Betroffen seien vor allem Flüsse im Einzugsgebiet des Schwarzwalds, der Schwäbischen Alb sowie Gewässer in Oberschwaben und im Allgäu. An den größeren Flüssen des Landes erwarten die Experten vor allem in der baden-württembergischen Donau und im Oberlauf des Neckars ein deutliches Hochwasser. Auch im Oberrhein werden voraussichtlich die Hochwassermeldewerte überschritten.

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