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«Bisschen sprachlos»: Regensburg verliert auf St. Pauli

28.04.2019 - Der SSV Jahn Regensburg hatte sich beim FC St. Pauli einiges ausgerechnet. In einer rasanten Partie gehen die Oberpfälzer aber als Verlierer vom Platz. Ein alter Bekannter glänzt.

  • Der Regensburger Trainer Achim Beierlorzer. Foto: Daniel Karmann/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Regensburger Trainer Achim Beierlorzer. Foto: Daniel Karmann/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Hamburg (dpa/lby) - Achim Beierlorzer erkannte die Niederlage beim FC St. Pauli an. «Sie waren aggressiv, willig und laufbereit», sagte der Trainer des SSV Jahn Regensburg nach dem 3:4 (2:1) in der 2. Fußball-Bundesliga am Samstag in Hamburg. Man müsse die Niederlage eben akzeptieren. Nach vier Spielen ohne Niederlage gingen die Oberpfälzer mal wieder als Verlierer vom Platz - und haderten.

«Ich bin gerade ein bisschen sprachlos. Ich bin enttäuscht, dass wir die Leistung aus der ersten Halbzeit nicht in die zweite Halbzeit mitnehmen konnten. Es war dann nur eine Frage der Zeit, wann die Gegentore fallen», resümierte Stürmer und Kapitän Marco Grüttner. «Trotzdem haben wir ein ordentliches Spiel abgeliefert und alles versucht.»

Vor 29 546 Zuschauern im ausverkauften Millerntor-Stadion brachte Hamadi Al Ghaddioui (27. Minute/40.) die Gäste sogar zweimal in Führung. Es waren seine Saisontreffer sieben und acht. Dimitrios Diamantakos (35.), Johannes Flum (52.), Marvin Knoll (72.) und Ryo Miyaichi (84.) drehten die umkämpfte Partie für St. Pauli. Der Anschluss durch Sargis Adamyan (90.+5) kurz vor dem Abpfiff der sehenswerten Partie kam zu spät, so dass die Hamburger ihren Negativlauf von zuletzt sechs sieglosen Spielen beenden konnten.

Anfangs hatte das als drittbestes Auswärtsteam angereiste Gäste-Team von Trainer Beierlorzer noch gehörig aufgetrumpft. Aber angetrieben vom starken Torschützen Knoll, der zudem den Pfosten traf (62.), drehten die kampfstarken Kiezkicker die Partie. Der SSV Jahn ließ sich zwar wie gewohnt nicht hängen, konnte aber in der Schlussphase mehr als den Anschlusstreffer zum 3:4 in der Nachspielzeit nicht mehr schaffen.

«Das war für mich ein ganz besonderes Spiel. Ich bin immer noch Jahn-Fan», sagte der im vergangenen Sommer aus Regensburg zum FC St. Pauli gewechselte Knoll. «Ich wollte nicht verlieren, sonst hätte ich mir einiges anhören müssen. Bei uns waren heute elf Kämpfer auf dem Platz.» Hängen ließ sich auch der SSV Jahn nicht, gerettet ist der Verein aber sowieso längst.

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