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Aiwanger greift Grüne als «Kifferpartei» an

02.09.2019 - Abensberg (dpa/lby) - Bei seiner Kritik an den bayerischen Oppositionsparteien hat es Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger auf dem politischen Gillamoos in Niederbayern vor allem auf die Grünen abgesehen gehabt. «Wir müssen die grüne Ideologie stoppen, bevor die noch mehr Unheil anrichten», sagte der bayerische Wirtschaftsminister am Montag in Abensberg (Landkreis Kelheim). Politiker der Grünen nannte Aiwanger «Großstadt-Ökologen» und Mitglieder einer «Kifferpartei». «Die haben häufig noch nie eine echte Sau gesehen, höchstens ein Marzipanschweinchen.»

  • Hubert Aiwanger, Wirtschaftsminister und Landesvorsitzender der Freien Wähler in Bayern. Foto: Matthias Balk © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Hubert Aiwanger, Wirtschaftsminister und Landesvorsitzender der Freien Wähler in Bayern. Foto: Matthias Balk © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In den Bundesländern, in denen die Grünen mitregieren, sei die Partei eine Enttäuschung und setze ihre eigenen Forderungen nicht um. Der SPD rund um Juso-Chef Kevin Kühnert warf Aiwanger vor, «Enteignungen von Firmen» zu fordern. Rot-grüne Politiker seien «Deutschland-Vernichter».

Aiwangers Analyse der Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg: AfD-Wähler hätten eine «Afghanistan-Koalition» aus CDU, SPD und Grünen «herbeigewählt». Ohne die Rechtspopulisten seien die Grünen in beiden Bundesländern keine Option für Regierungsmehrheiten. «Die Grünen dürfen der AfD Dankeschön sagen. Da sind zwei, die zusammen passen», sagte Aiwanger.

In seiner Rede vor Anhängern lobte Aiwanger die Zusammenarbeit mit den Christsozialen als Regierungspartner: «Vielleicht schaffen wir es aber künftig irgendwann ohne Koalitionspartner. Aber jetzt in der Übergangszeit brauchen wir halt die CSU.»

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