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BR-Symphonieorchester verleiht posthum Medaille an Jansons

13.01.2020 - München (dpa/lby) - Gut sechs Wochen nach seinem Tod wird der Stardirigent Mariss Jansons posthum vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks mit der Karl Amadeus Hartmann-Medaille gewürdigt. «Unsere Verbundenheit mit dem warmherzigen Menschen und bedeutenden Dirigenten Mariss Jansons und unser großer Dank sollen damit nochmals in besonderer Weise zum Ausdruck gebracht werden», teilte das Orchester am Montag in München mit. Überreicht wurde die Ehrung bislang an Eugen Jochum, Rafael Kubelik, Sir Colin Davis und Leonard Bernstein.

  • Mariss Jansons befindet sich beim Dirigieren. Foto: Hans Punz/APA/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Mariss Jansons befindet sich beim Dirigieren. Foto: Hans Punz/APA/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Ursprünglich sollte Jansons die Medaille erst am 14. Mai 2020 erhalten, er starb jedoch am 1. Dezember 2019. Nun gedenkt das Orchester seines langjährigen Chefdirigenten am Mittwoch bei einem Gedenkkonzert unter Leitung von Zubin Mehta. Aufgeführt wird Gustav Mahlers Auferstehungssymphonie. Das Konzert aus der Philharmonie im Münchner Gasteig soll auch im Radio, im Fernsehen und im Internet übertragen werden.

Die Medaille ist nach Karl Amadeus Hartmann benannt, der 1945 die Konzertreihe musica viva gegründet hatte. Sie wird laut BR an menschlich und künstlerisch herausragende Dirigenten vergeben, die das Orchester nachhaltig geprägt haben.

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