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Elefanten des Circus Krone zurück: Start zu Weihnachten

10.12.2019 - München (dpa/lby) - Der Circus Krone hat zwei seiner Elefanten nach einer Sommerauszeit in Spanien wieder nach München geholt. Die indischen Elefantenkühe Bara und Burma (beide 44) sollen zum Weihnachtsprogramm ab dem 25. Dezember in die Manege zurückkehren. Sie treten mit Direktorin Jana Mandana Lacey-Krone auf, wie Ehemann Martin Lacey jr. sagte. Die Elefanten sind das Krone-Wappentier.

  • Jana-Mandana Lacey-Krone, Direktorin des Circus Krone, miot den Elefantenkühen Bara und Burma. Foto: Matthias Balk/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Jana-Mandana Lacey-Krone, Direktorin des Circus Krone, miot den Elefantenkühen Bara und Burma. Foto: Matthias Balk/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die zwei Elefanten waren mit drei weiteren den Sommer über in einer Tierresidenz. Die Elefanten Mala, Kenia und Aisha leben laut Lacey auch künftig dort. Die 54 Jahre alte afrikanische Elefantin Mala ist im Ruhestand. Damit sie sich nicht einsam fühle, sollen Kenia und Aisha - zwei 36 Jahre junge indische Elefanten - bei ihr bleiben.

Tierschützer kritisieren den Zirkuseinsatz der Elefanten immer wieder. Die Aktionsgruppe Tierrechte Bayern hatte die Rückkehr ein «falsches Signal» genannt. Erstmals hätten sich die Tiere in einem naturbelassenen Freipark nahezu uneingeschränkt bewegen können.

Bara und Burma kamen in der Nacht zum Montag am Münchner Stammsitz Circus-Krone-Bau an, wie der Tierschutzbeauftragte des Zirkus, Frank Keller, sagte. Sie seien am Samstagmorgen in Spanien gestartet - in einem speziellen Tiertransporter mit Lüftungsanlagen und Kamerabeobachtung. Lacey begleitete die Fahrt. Es habe unterwegs mehrere Stopps auch zum Füttern und Tränken gegeben. «Die zwei sind nach Hause gekommen. Das ist ihre gewohnte Umgebung seit 40 Jahren», so Keller. Bara und Burma kamen als Elefantenbabys zum Circus Krone.

Langfristig will der Zirkus auf dem Krone-Gestüt in Weßling am Ammersee einen Ruhesitz für Elefanten einrichten. Man warte dafür weiterhin auf die Baugenehmigung, sagte Keller. «Wir stehen Gewehr bei Fuß.» Weil viele Ämter involviert seien, dauere es recht lange.

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