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Garmisch-Partenkirchen will für Ski-WM neues Zielstadion

02.02.2020 - Im Mai fällt die Entscheidung: Wer ist Gastgeber der alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2025? Neben Saalbach-Hinterglemm und Crans Montana hat sich auch Garmisch-Partenkirchen beworben - und plant bei einem Zuschlag mit einer großen Neuerung.

  • Wolfgang Maier, Alpindirektor beim DSV, steht neben der Piste. Foto: Michael Kappeler/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Wolfgang Maier, Alpindirektor beim DSV, steht neben der Piste. Foto: Michael Kappeler/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Garmisch-Partenkirchen (dpa/lby) - Bei einem Zuschlag für die alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2025 will Garmisch-Partenkirchen ein permanentes Zielstadion neben der Kreuzeckbahn bauen. Das gaben die Organisatoren am Rande der Weltcup-Rennen am Wochenende bekannt. «Das ist eine Win-Win-Situation. Man sieht in Schladming, welch fantastische Atmosphäre man in solchen Stadien haben kann», sagte der Sportvorstand des Deutschen Skiverbandes, Wolfgang Maier. Für das Projekt seien kaum Eingriffe in die Natur notwendig. «Es soll eine Arena werden, die nicht nur im Winter genutzt wird, sondern auch im Sommer», sagte OK-Chef Peter Fischer.

Laut Projektidee hätte das Zielstadion 5000 Sitzplätze sowie insgesamt ein Fassungsvermögen von mindestens 10 000 Zuschauern. Alle WM-Strecken würden dort enden, die Kandahar-Abfahrt hätte im unteren Streckenteil also einen veränderten Verlauf als bislang im Weltcup.

Das Gebäude soll über die Schienen der Zugspitzbahn gebaut werden und ein Parkhaus beinhalten mit Platz für 400 bis 800 Fahrzeuge. Die Parksituation bei Weltcup-Rennen in Garmisch-Partenkirchen ist bislang schwierig.

Neben Garmisch-Partenkirchen bewerben sich noch Saalbach-Hinterglemm in Österreich und Crans Montana in der Schweiz um die Titelkämpfe in fünf Jahren. Die Entscheidung trifft der Skiweltverband FIS im Mai. Garmisch war bereits 2011 und 1978 Gastgeber der WM. Beim letzten Mal gab es den Zuschlag erst nach sechs vergeblichen Bewerbungen. Auch dieses Mal soll im Falle einer Absage nicht aufgegeben werden, sagte Alpinchef Maier.

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