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Greuther Fürth stößt gegen Arminia an Grenzen

16.02.2020 - Spitzenreiter Arminia Bielefeld ist zu stark für die SpVgg Greuther Fürth. Die Franken kassieren gleich vier Tore - und müssen nun gegen ihr Tief ankämpfen.

  • Fürths Torwart Sascha Burchert (r), Marco Caligiuri (2.v.r.) und Maximilian Wittek (l) kämpfen mit Bielefelds Fabian Klos (2.v.l.) um den Ball. Foto: Nicolas Armer/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Fürths Torwart Sascha Burchert (r), Marco Caligiuri (2.v.r.) und Maximilian Wittek (l) kämpfen mit Bielefelds Fabian Klos (2.v.l.) um den Ball. Foto: Nicolas Armer/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Fürth (dpa/lby) - Das verlorene Kräftemessen mit Spitzenreiter Arminia Bielefeld konnte der Fürther Trainer Stefan Leitl rasch abhaken. Der Tabellenführer der 2. Fußball-Bundesliga erwies sich für die Franken am Samstag als eine Nummer zu groß. Die SpVgg Greuther Fürth verlor gegen die Ostwestfalen mit 2:4 (0:2).

«Ich möchte meiner Mannschaft trotz der Niederlage ein Kompliment machen, sie hat nie aufgehört. Im letzten Drittel des Feldes hat uns aber die letzte Genauigkeit gefehlt, der letzte Pass, die Ballannahme, da waren wir ein wenig zu ungenau», resümierte Leitl nach der neunten Saisonniederlage. «Wir haben heute gegen einen guten Gegner verloren, das muss man auch mal so akzeptieren.»

Cedric Brunner (13. Minute), Fabian Klos mit seinem 15. Saisontor (35.) und Cebio Soukou (68./Foulelfmeter) sorgten für die klare Führung. «Wir haben es heute leider nicht geschafft, unser Spiel komplett durchzuziehen, haben ein paar einfache Fehler gehabt, die die Bielefelder dann gnadenlos bestraft haben. Und das ist das, was am Ende des Tages zählt», meinte Rückkehrer Timothy Tillman, der beide Treffer seiner Fürther vorbereitete.

Havard Nielsen (73.) machte es mit dem 1:3 zwar noch einmal kurz spannend. Doch nach einem Eigentor von Paul Jaeckel fünf Minuten später war die Partie entschieden. Daran änderte auch das 2:4 durch Fürths Kenny Prince Redondo (90.+2) nichts mehr.

«Ich denke, wenn du zu Hause zwei Tore machst, verlierst du normalerweise nicht. Heute waren es zu viele einfache Fehler von uns. Und eine so gute Mannschaft wie Bielefeld macht dann viele Tore», sagte Felix Beijmo, der sein Startelfdebüt gab.

Brunner ließ die Gäste früh jubeln. Nach Flanke von Soukou aus dem Halbfeld setzte er sich vehement gegen Fürths Maximilian Wittek durch und köpfte zur Führung ein. Die Franken hielten gut dagegen, vor dem Tor fehlte aber die letzte Konsequenz.

Den nächsten Treffer erzielte wieder Bielefeld. Marcel Hartel schickte Klos, der aus abseitsverdächtiger Position nicht mehr zu stoppen war. Laut Video-Assistent war der Treffer des Kapitäns regelkonform. Fürth gab nicht auf, wiederholt scheiterten die Gastgeber aber an dem unter der Woche kranken Arminen-Keeper Stefan Ortega. «Als es 0:3 stand, haben wir trotzdem weiter gekämpft - und das ist wichtig», meinte die Bremer Leihgabe Beijmo.

Nach zwei Niederlagen in Serie wollen die Fürther nun am Freitag bei Abstiegskandidat SV Wehen Wiesbaden in die Erfolgsspur zurückkehren. «Jetzt kommt ein wichtiges Spiel, und da werden wir wieder hart arbeiten und kämpfen, um nächste Woche wieder ein bisschen mehr Sicherheit und Kontrolle am Ball zu haben», sagte Beijmo.

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