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Grüne wollen soziale Berufe aufwerten

22.01.2021 - Zur Aufwertung der sozialen Berufe fordern die Grünen im bayerischen Landtag mehr Geld und mehr Anerkennung für die Branche. «Der Dienst am Menschen wird überwiegend schlechter bezahlt als der Dienst an Maschinen oder Computern. Wir Grüne wollen das ändern», sagte Fraktionschefin Katharina Schulze am Freitag nach dem Ende der dreitägigen Frühjahrsklausur der Landtagsabgeordneten in München. Wegen der Corona-Krise hatte die Klausur hybrid stattgefunden - das heißt, die meisten Teilnehmer und Gäste wurden per Internet zugeschaltet und waren nicht persönlich anwesend.

  • Katharina Schulze (Bündnis 90/Die Grünen) gestikuliert. Foto: Angelika Warmuth/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Katharina Schulze (Bündnis 90/Die Grünen) gestikuliert. Foto: Angelika Warmuth/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Schulze und auch Co-Fraktionschef Ludwig Hartmann betonten, dass dieses Format nicht zum Nachteil der Produktivität gewesen sei. Am Ende hätten drei Positionspapiere zur Verbesserung der allgemeinen Situation in der Pflege, in der frühkindlichen Bildung und der Kinder- sowie Jugendhilfe beschlossen werden können.

Im Kern sehen die Grünen in allen Bereichen strukturelle Probleme - etwa bei den teils sehr unterschiedlichen Angeboten für die Menschen in den verschiedenen Regionen. Zugleich kranke das System aber auch an den oft schlechten Arbeitsbedingungen. Notwendig sei daher nicht nur eine bessere Bezahlung und mehr Wertschätzung. Die Situationen in der Pflege, der medizinischen Versorgung und der frühkindlichen Bildung müssten grundlegend verbessert werden.

Der vielerorts vorhandene Fachkräftemangel in den sozialen Berufen und in der Gesundheitsversorgung müsse etwa durch mehr Attraktivität der Berufe, angefangen von bezahlten Ausbildungen bis hin zu Angeboten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, angegangen werden. Ferner müsse es seitens des Freistaates eine bessere Planung für die Versorgung der Menschen geben, was sich etwa an der ungleichen Verteilung von Ärzten zeige. In 30 Minuten müsse überall im Land ein geeignetes Krankenhaus für die Notfallversorgung erreichbar sein.

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