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Heißmann und Rassau: «Wir vermissen unsere Bühne»

11.01.2021 - Die Kabarettisten Volker Heißmann und Martin Rassau hoffen, dass die diesjährige Aufzeichnung der Fernseh-Prunksitzung «Fastnacht in Franken» eine «Notlösung» bleibt. «Eine solche Show ohne Publikum und Politiker wird es hoffentlich nur ein einziges Mal geben», sagte das Duo - bekannt als «Waltraud & Mariechen» - der Deutschen Presse-Agentur. «Allein die Blicke vieler Protagonisten, die unter ihren Masken schwitzen und Angst haben vor dem nächsten Gag, sind nicht zu ersetzen.»

  • Martin Rassau, Kabarettist, und Volker Heißmann, Kabarettist. Foto: Tobias Hase/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Martin Rassau, Kabarettist, und Volker Heißmann, Kabarettist. Foto: Tobias Hase/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Fürth/Veitshöchheim (dpa/lby) - Die Kabarettisten Volker Heißmann und Martin Rassau hoffen, dass die diesjährige Aufzeichnung der Fernseh-Prunksitzung «Fastnacht in Franken» eine «Notlösung» bleibt. «Eine solche Show ohne Publikum und Politiker wird es hoffentlich nur ein einziges Mal geben», sagte das Duo - bekannt als «Waltraud & Mariechen» - der Deutschen Presse-Agentur. «Allein die Blicke vieler Protagonisten, die unter ihren Masken schwitzen und Angst haben vor dem nächsten Gag, sind nicht zu ersetzen.»

Die Fernseh-Prunksitzung «Fastnacht in Franken» wird in diesem Jahr erstmals nicht live übertragen, sondern vor leeren Sitzplätzen in den Mainfrankensälen von Veitshöchheim aufgezeichnet. Am 5. Februar strahlt der Bayerische Rundfunk die Sendung aus.

«Wir vermissen unsere Bühne», sagten Heißmann und Rassau, die auch ein Theater in Fürth leiten. «Aus den Reaktionen der Menschen wissen wir, dass unsere Gäste auch ihre Comödie Fürth vermissen.» Normalerweise finden in der Comödie in Fürth etwa 300 Vorstellungen im Jahr mit rund 120 000 Gästen statt.

Durch die Corona-Pandemie mussten zahlreiche Veranstaltungen abgesagt werden. Für ihre Branche sei die Lage «entsetzlich», sagte das Duo. «Für viele Betriebe ist der zweite monatelange Stillstand existenziell bedrohlich und wird die Kultur in Deutschland nachhaltig verändern.»

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