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Herrmann verteidigt Schutzausrüstung der bayerischen Polizei

11.12.2019 - München (dpa/lby) - Nach der Messerattacke auf einen Polizisten in München hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) Kritik an der Ausrüstung der Polizei kategorisch zurückgewiesen. Im Haushalt stünden für sogenannte Sach- und Bauausgaben in diesem und im kommenden Jahr jeweils rund 550 Millionen Euro zur Verfügung, sagte Herrmann am Mittwoch im Landtag in München. Unter den Posten fielen nicht nur Mittel für Strom, Miete und etwaige Käufe von Immobilien und Fahrzeuge, auf den Doppelhaushalt gerechnet stünden auch 12,5 Millionen Euro für Schutzwesten, 13 Millionen Euro für Dienstwaffen und 2,4 Millionen Euro für Bodycams zur Verfügung.

  • Joachim Herrmann (CSU) spricht bei einer Plenarsitzung. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Joachim Herrmann (CSU) spricht bei einer Plenarsitzung. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Herrmann betonte, dass der am Montag bei einem Vorfall schwer verletzte Mann eine Schutzweste getragen habe. Jedoch habe der psychisch beeinträchtigte Täter am Hals zugestochen.

Die AfD hatte zuvor eine flächendeckende Ausstattung der Polizisten in Bayern mit stichsicheren Schutzwesten gefordert. Diese Forderung sei aber nicht angebracht, weil bereits seit 18 Jahren alle Polizisten eine persönlich auf sie angepasste Schutzweste bekommen, sagte Herrmann. Doch selbst bei der besten Ausrüstung mit Schutzwesten bleibe auch immer ein Restrisiko.

Am Montag hatte ein 23-Jähriger einen Polizisten am Hauptbahnhof München unvermittelt von hinten mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Herrmann betonte, es sei noch immer nicht absehbar, ob er Beamte wieder vollständig gesund werde. Der Täter wurde inzwischen in einer Psychiatrie untergebracht.

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