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Kabinett berät über Corona-Impfungen und Perspektiven

02.02.2021 - Corona nervt. Jeden. Doch auch wenn die Infektionszahlen zurückgehen, bleibt Geduld gefragt. Das gilt nicht nur für den rettenden Pieks.

  • Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nach dem Corona-Impfgipfel von Bund und Ländern in Berlin muss heute das bayerische Kabinett das weitere Vorgehen im Freistaat beraten. Bei der Sitzung per Videoschalte ab 10.00 Uhr dürfte es dann aber abseits der Perspektiven für die Zukunft vor allem auch um die aktuellen Probleme wegen des fehlenden Impfstoffs gehen. Im Freistaat kommt wie in den anderen Bundesländern bisher die Impfung der Bevölkerung nur schleppend voran.

Auch zur Sprache kommen dürfte der am Montag begonnene Wechselunterricht für Abiturienten und die Abschlussklassen an den Berufsschulen im Freistaat. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte erst am Montag erklärt, dass die dort gemachten Erfahrungen wichtig für die weitere Rückkehr von weiteren Schülern in die Klassen seien. Dabei gilt es auch zu klären, inwiefern es für Schüler und Lehrer Corona-Schnelltests geben könne.

Die aktuelle Corona-Verordnung sieht vor, dass bis mindestens 14. Februar alle übrigen Schüler im Distanzunterricht bleiben. Obwohl die Infektionszahlen seit Wochen langsam sinken, gibt es aber weiter Vorbehalte vor schnellen Lockerungen. Ein Grund hierfür ist die Sorge vor der besonders schnellen Verbreitung auch bei Kindern und Jugendlichen durch Virusmutationen. Söder hatte bereits am Montag um Geduld gebeten und erklärt, er sehe derzeit keine Möglichkeit für Lockerungsdebatten.

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