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Kickers verpassen Punktgewinn beim HSV

25.10.2020 - Ein verrückter Tag endet für die Würzburger Kickers in Hamburg ohne Happy-End. Die Halbzeitführung gegen den HSV reicht nicht. Vor dem Spiel sorgen drei positive Corona-Tests für reichlich Hektik.

  • Würzburgs Trainer Marco Antwerpen reagiert auf den Spielverlauf. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Würzburgs Trainer Marco Antwerpen reagiert auf den Spielverlauf. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der verpasste Überraschungscoup beim großen Hamburger SV fügte sich irgendwie in den chaotischen Tag, den die Würzburger Kickers rund um das 1:3 (1:0) erlebten. «Ich glaube erstmal, dass man die Umstände berücksichtigen muss, unter denen wir hier angetreten sind», sagte Trainer Marco Antwerpen zu Beginn der Pressekonferenz nach der Partie gegen den Tabellenersten.

Die Stunden bis zum Anpfiff waren nach positiven Testergebnissen bei Abwehrspieler Douglas sowie den Co-Trainern Kurtulus Öztürk und Philipp Eckart äußerst turbulent verlaufen. «In dem Moment wussten wir gar nicht, ob das Spiel stattfindet», berichtete Antwerpen.

Statt einer Mannschaftssitzung drehte sich am Morgen alles um die benötigten Schnelltests. «Da sieht dann ein Essensraum plötzlich aus wie ein Testlabor», beschrieb Antwerpen die Szenerie im Teamhotel. Das zuständige Labor informierte die Kickers später am Tag, dass die Ergebnisse «falsch positiv» gewesen seien.

Beim erneuten Durchtesten waren alle Resultate negativ ausgefallen. Trotz der ungünstigen Spielvorbereitung wollte der Aufsteiger aber im Volksparkstadion unbedingt auflaufen. «Der Sport stand bei uns im Vordergrund», sagte Antwerpen, der seinen Spielern ein Kompliment dafür machte, wie konzentriert sie auf dem Platz agiert hätten.

«Die erste Halbzeit war aus unserer Sicht auch sehr gut», lobte er. Die frech auftretenden Würzburger gingen nach einer Standardsituation durch Lars Dietz in der 40. Minute sogar in Führung. «Das war die Krone obendrauf auf die erste Halbzeit», lobte der Kickers-Coach.

Nach dem Seitenwechsel konnten die Unterfranken dem zunehmenden Druck des HSV nicht mehr standhalten. Vor allem Torjäger Simon Terodde, der den Favoriten mit seinen Saisontoren fünf und sechs (65./82. Minute) zum fünften Sieg im fünften Spiel schoss, war nicht mehr zu stoppen. «Er ist im Sechzehner einfach eine absolute Tormaschine», bemerkte Antwerpen.

Der ehemalige Nürnberger Tim Leibold erhöhte in der Nachspielzeit auf 3:1. «Wir hätten gerne etwas mitgenommen, aber die zweite Halbzeit hat in der Summe nicht mehr hergegeben. Wir wissen aber auch, dass der HSV nicht unbedingt unsere Kragenweite ist», meinte Antwerpen.

Er lobte den ehemaligen HSV-Verteidiger Ewerton, der die Würzburger Abwehr lange gut organisierte. «Man sieht schon, dass er ein sehr routinierter Innenverteidiger ist, der uns sicherlich weiterhelfen wird.» Hamburgs Matchwinner Terodde verriet: «In der Halbzeit sind kritische Worte gefallen. Zum Glück sind am Ende die Tore gefallen.»

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