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Kita-Verband kritisiert Schließungen im Berchtesgadener Land

21.10.2020 - Der Deutsche Kitaverband hat die Schließungen von Krippen und Kindergärten wegen Corona im Berchtesgadener Land kritisiert. «Wie Familienministerien Franziska Giffey und Gesundheitsminister Jens Spahn (...) bestätigten, geht von Kindern bis zehn Jahre kein Infektionsrisiko aus. Deshalb dürfen Kitas, Horte und Tagespflegestellen auch bei einem regionalen Lockdown nicht geschlossen werden», erklärte die Bundesvorsitzende Waltraud Weegmann am Mittwoch. Der Verband vertritt die freien Kita-Träger in Deutschland.

  • Carolina Trautner (CSU), bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit, Soziales. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Carolina Trautner (CSU), bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit, Soziales. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der bayerische Landkreis an der Grenze zu Österreich verzeichnet den Spitzen-Inzidenzwert von 262 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner binnen einer Woche. Seit Dienstag gelten strikte Ausgangsbeschränkungen - Restaurants, Hotels, Schulen und Kitas sind geschlossen.

«Kinder dürfen nicht weiterhin dem Aktionismus geopfert werden», sagte Weegmann. «Wenn Eltern arbeiten gehen sollen, muss auch die Kita-Betreuung stattfinden. Die Familien können nicht beides schultern, was auch bei der Politik seit dem Frühjahr angekommen sein müsste.» Kinder gehörten zu den großen Verlierern der Pandemie, weil andere Kinder und soziale Kontakte besonders wichtig für ihre Entwicklung seien. «Sie sind nicht nur keine Treiber der Infektion, sie verbreiten sie sogar gar nicht», so Weegmann. In Irland würden während des neu ausgerufenen Lockdowns Kitas zum Beispiel weiter offen gehalten.

Bisher sind in Bayern nur die Kitas im Berchtesgadener Land flächendeckend geschlossen, erklärte das Familienministerium in München. «Die Aufrechterhaltung der Kindertagesbetreuung hat für uns weiterhin oberste Priorität. Wir wollen Eltern entlasten und Beschäftigte schützen», sagte Familienministerin Carolina Trautner (CSU).

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