Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Menschenrechts-Filmpreis an Syrienkriegs-Doku «Für Sama»

26.10.2020 - Der deutsche Menschenrechts-Filmpreis geht in diesem Jahr an eine vielfach gefeierte Dokumentation über den Syrienkrieg: «Für Sama», das Erstlingswerk der syrischen Filmemacherin Waad al-Kateab, das in Kooperation mit dem englischen Dokumentarfilmer Edward Watts entstand, hat in der Kategorie Langfilm gewonnen. Das teilten die Organisatoren am Montag mit.

  • Die syrische Filmemacherin Waad al-Kateab in einer Szene aus «Für Sama». Foto: -/Filmperlen/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die syrische Filmemacherin Waad al-Kateab in einer Szene aus «Für Sama». Foto: -/Filmperlen/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Für Sama» ist ein Brief in Filmform an die kleine Tochter al-Kateabs. Die junge Frau dokumentierte mit Videokamera, Handy und Drohne einerseits Schwangerschaft, Geburt und Familienleben, andererseits dauernde Luftangriffe, Explosionen und die Zerstörung ihrer Heimatstadt Aleppo. Sie floh mit ihrer Familie schließlich in die Türkei. «Für Sama» hatte zuvor unter anderem einen Europäischen Filmpreis in Berlin gewonnen.

Vergeben werden die Menschenrechts-Filmpreise in vier Kategorien: Langfilm, Kurzfilm, Hochschule und Amateurproduktionen. Die Preisverleihung am 5. Dezember findet wegen der Corona-Epidemie online ohne Publikum statt. Träger der Preise sind zahlreiche Verbände sowie religiöse und kirchliche Organisationen. Die Federführung liegt bei der Evangelischen Medienzentrale Bayern.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren