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Nach dem Schnee steigen die Flüsse an: vor allem in Franken

14.01.2019 - Wendelstein (dpa/lby) - Nach den heftigen Schneefällen sorgen nun Tauwetter und Regen vor allem in Franken für erhöhte Pegelstände an den Flüssen. Wie der Hochwassernachrichtendienst Bayern (HND) am Montag meldete, traten in der Nacht vor allem nördlich der Donau mehrere Flüsse und Bäche über die Ufer. Besonders betroffen sind demnach die Einzugsgebiete von Wörnitz und Altmühl sowie Rednitz und Regnitz. Hier wurden die Meldestufen eins und zwei von insgesamt vier Warnstufen erreicht. Am Pegel im mittelfränkischen Wendelstein an der Schwarzach wurde die Meldestufe drei überschritten.

  • Ein Räumfahrzeug befreit einen Gehweg vom Schnee. Foto: Karl-Josef Hildenbrand © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Räumfahrzeug befreit einen Gehweg vom Schnee. Foto: Karl-Josef Hildenbrand © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Auch der Pegel der Wörnitz steigt und wird in Harburg (Landkreis Donau-Ries) voraussichtlich ebenfalls die Meldestufe drei überschreiten, bei der einzelne bebaute Grundstücke überflutet werden. Örtlich sind auch die Einzugsgebiete des Flusses Regen, des Oberen Mains und der Fränkischen Saale betroffen. Auch im Alpenvorland, insbesondere an den kleineren südlichen Donauzuflüssen, sind teilweise die Meldestufen eins und zwei überschritten. Dabei komme es zu leichten Ausuferungen oder Überflutungen von Ackerflächen, hieß es.

Auch einige Flüsse in Ostbayern sind leicht über die Ufer getreten. Hier sind besonders die Vils und die Kleine Vils betroffen. Im Landkreis Kelheim steigt der Pegel der Abens und kann in der Nacht zum Dienstag bei Mainburg Meldestufe drei erreichen, wie es hieß.

Jedoch sind laut dem Hochwassernachrichtendienst die Scheitelstände meist bereits erreicht. Da für die nächsten Tage laut Deutschen Wetterdienst kühles und trockenes Winterwetter vorhergesagt sei, dürfte das Hochwasser wieder ablaufen, hieß es in dem Lagebericht.

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