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Prozess nach Raubmord an Rentner wird neu aufgerollt

16.07.2020 - Der Prozess um den Raubmord an einem Rentner im Jahr 2017 wird am Landgericht Bayreuth neu aufgerollt. Der Bundesgerichtshof hatte ein Urteil der 1. Großen Strafkammer des Landgerichts aus dem Jahr 2018 gegen einen der beiden damals Angeklagten aufgehoben. Die Männer sollen den 88-Jährigen bei einem Einbruch in Bayreuth geschlagen und zu Fall gebracht haben, worauf der Mann starb.

  • Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Es müsse genauer geklärt werden, ob die Schläge und Tritte des heute 38-Jährigen gegen den Rentner tatsächlich die Ursache für den Tod des Opfers gewesen seien. Der Mann war 2018 wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Für den neuen Prozess sind zwölf Verhandlungstage bis zum 25. September angesetzt. Neun Zeugen sollen gehört werden.

Kurz vor Ostern 2017 hatten sich die beiden Männer aus dem Raum Augsburg der Anklage zufolge unter einem Vorwand Zutritt zum Haus des 88-Jährigen verschafft, um dort nach Wertgegenständen zu suchen. Es kam zur Auseinandersetzung mit dem Rentner. Der Mann starb wenige Tage später in einem Krankenhaus. In dem ersten Verfahren hatten sich die Angeklagten gegenseitig vorgeworfen, schuld an seinem Tod zu haben.

Zum Auftakt des zweiten Prozesses, diesmal vor der 2. Großen Strafkammer des Bayreuther Landgerichtes, gab es zunächst Ungereimtheiten auf Seiten der Verteidigung. Die Anwälte waren sich nicht einig, welcher der Pflichtverteidiger den Prozess zu Ende bringen sollte. Die Verteidigung hatte zuvor einen neuen Zeugen in das Verfahren eingeführt - einen ehemaligen Zellengenossen des Mittäters, dessen Urteil aus dem ersten Verfahren Bestand hat.

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