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Ruhiger Ausflugsverkehr: Am Tegernsee nichts los

16.01.2021 - Der Ausflugsverkehr ist in Zeiten rigider Beschränkungen des Alltags Dauerthema, vor allem am Alpenrand. Da wenig Freizeitmöglichkeiten bleiben, zieht es viele Menschen in die Natur. Gab es an diesem Samstag wieder einen Ansturm?

  • Zahlreiche Ausflügler tummeln sich am 9.1.2021 auf dem zugefrorenen Spitzingsee. Foto: Matthias Balk/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Zahlreiche Ausflügler tummeln sich am 9.1.2021 auf dem zugefrorenen Spitzingsee. Foto: Matthias Balk/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nach der Sperrung der beliebten Ausflugsregion rund um den Tegernsee für Tagesausflügler hat die Polizei am Alpenrand keine besonderen Zwischenfälle festgestellt. Einen großen Einsatz in Garmisch-Partenkirchen löste eine Lawinenmeldung im Zugspitzgebiet aus, die aufwendige Suche aus der Luft mit drei Hubschraubern erbrachte jedoch keine Hinweise auf Verschüttete, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd in Rosenheim am Samstag sagte. Auch in Schwaben und im Allgäu gab es laut Polizei bei lebhaftem Andrang am Tegelberg bei Schloss Neuschwanstein und anderen Ausflugsgebieten zunächst keine besonderen Vorkommnisse.

In Garmisch meldete ein Zeuge in der Mittagszeit einen Lawinenabgang, die Polizei suchte das Gebiet unterhalb der beiden Riffelspitzen aus der Luft ab. Am Nachmittag wurde die Suche abgebrochen, nachdem es zunächst keine Indizien gab, dass Menschen zu Schaden gekommen waren. Die Hubschrauberbesatzungen beobachteten nach den Worten des Polizeisprechers während ihres Einsatzes mehrere weitere Lockerschneerutsche aus den steilen Felswänden. Dies ist nach Schneefällen im Hochgebirge ein häufig zu beobachtendes Phänomen. Im Zugspitzgebiet hatte es in den vergangenen Tagen stark geschneit, deswegen gilt erhöhte Lawinenwarnstufe.

An Tegernsee, Schliersee und Spitzingsee herrschte dagegen weitgehende Ruhe. Die drei Seen liegen im Landkreis Miesbach, der wegen einer Corona-Inzidenz von mehr als 200 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern eine Einreisesperre für auswärtige Tagesausflügler verhängt hat.

Auch im Allgäu ging es «grundsätzlich ruhig»» zu, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Süd berichtete. Auch Lawinenmeldungen gab es bis zum Nachmittag nicht. In weiten Teilen der bayerischen Alpen herrscht derzeit erhöhte Lawinengefahr. In den Allgäuer, Ammergauer und Werdenfelser Alpen sowie in den Bayerischen Voralpen oberhalb von 1500 Metern besteht die zweithöchste Warnstufe.

In 37 bayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten (Stand Freitag) dürfen sich die Einwohner aktuell aus Infektionsschutzgründen nur 15 Kilometer von ihrer Gemeindegrenze wegbewegen. Dazu zählen etwa weite Teile Ostbayerns, Oberfrankens und ein langer Korridor, der sich von Nürnberg bis ins Unterallgäu zieht. Ein Ausflug kommt für die Menschen dort derzeit nur in sehr überschaubarem Rahmen in Betracht.

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