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S-Bahnverkehr in Münchner Innenstadt steht erneut still

17.08.2019 - München (dpa/lby) - Der S-Bahnverkehr in der Münchner Innenstadt wurde das dritte Wochenende in Folge fast komplett eingestellt. Wegen der Modernisierung von unterirdischen Bahnhöfen fahren seit dem späten Freitagabend keine Züge mehr zwischen der Donnersbergerbrücke und dem Ostbahnhof. Die Sperrung der sogenannten Stammstrecke soll am Montagmorgen gegen 4.30 Uhr wieder aufgehoben werden.

  • Ein Schild hängt an einer Münchner S-Bahn-Station vor einem dunklen Morgenhimmel. Foto: Lino Mirgeler/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Schild hängt an einer Münchner S-Bahn-Station vor einem dunklen Morgenhimmel. Foto: Lino Mirgeler/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Reisende müssen das gesamte Wochenende Umwege in Kauf nehmen und auf Alternativen ausweichen. Für die Dauer der Sperrung hat die Deutsche Bahn einen Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die meisten S-Bahn-Züge enden laut Ausweichplan am Bahnhof Pasing und am Ostbahnhof, vier Linien fahren oberirdisch zum Hauptbahnhof und enden dort.

Die aufwendigen Tunnelsperrungen an allen vier Wochenenden im August sind laut Bahn notwendig, da an den Bahnhöfen unter anderem neue Decken- und Wandverkleidungen eingebaut werden müssten. Am letzten Augustwochenende wird die Streckensperrung noch ausgeweitet: Dann werden die Gleise zwischen Pasing und dem Ostbahnhof gesperrt.

Auch beim Regionalverkehr kommt es am Wochenenden zu Abweichungen. Einige Züge enden und starten statt am Haupt- am Ostbahnhof oder kommen später an, teilte die Deutsche Bahn mit. Der Grund hierfür sind die Bauarbeiten an der zweiten Stammstrecke.

Die Stammstrecke verläuft weitgehend unterirdisch durch die Münchner Innenstadt. Täglich fahren rund 1000 Züge auf ihr. Der Bahn zufolge gibt es nirgendwo in Europa mehr Verkehr auf zwei Gleisen. Rund 840 000 Menschen nutzen die S-Bahn pro Werktag.

Zur Entlastung des für Störungen anfälligen S-Bahn-Netzes wird in der bayerischen Landeshauptstadt eine zweite Stammstrecke gebaut. Sie soll 2028, zwei Jahre später als zunächst geplant, in Betrieb gehen und überwiegend durch einen neuen Tunnel verlaufen.

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