Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Schadstoffe in alpiner Höhe: Messergebnisse erwartet

19.02.2020 - München (dpa/lby) - Chemische Schadstoffe sammeln sich auch weit entfernt vom Ort ihrer ursprünglichen Verbreitung in den Höhen der Alpen an. Wissenschaftler haben 15 Jahre lang an der Zugspitze und in den Hohen Tauern verschiedene Stoffe gemessen, die weltweit über die Atmosphäre verbreitet werden. Am Mittwoch (10.00 Uhr) werden in München die Ergebnisse vorgestellt. An dem Termin werden Wissenschaftler sowie Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) teilnehmen.

  • Der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Angelika Warmuth/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Angelika Warmuth/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Experten haben bei dem Projekt PureAlps seit 2005 an der auf rund 2650 Meter gelegenen Umweltforschungsstation Schneefernerhaus und am 3106 Meter hohen Sonnblick Observatorium in Österreich mehr als hundert schwer abbaubare Schadstoffe analysiert und die Anreicherung in alpinen Ökosystemen untersucht. Die Ergebnisse könnten Grundlagen für künftige Grenzwerte und Produktionsbeschränkungen liefern.

Zu den untersuchten Stoffen zählten per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC), die unter anderem aus der Herstellung wasser- und schmutzabweisender Beschichtungen stammen, bromierte Flammschutzmittel sowie Schadstoffe wie Dioxine.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren