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Schmidt sieht FCA auf «solidem Weg»: Fine-Tuning

28.07.2019 - Eine Woche trainierte der FC Augsburg in Tirol. Die Tests gegen Galatasaray und Villarreal verliefen total konträr. Der Trainer bewertet das Camp als «sehr gut», der Manager plant mit einem Trio.

  • Stefan Reuter, Manager des FC Augsburg, gibt am Rande des Trainings ein Interview. Foto: Matthias Balk/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Stefan Reuter, Manager des FC Augsburg, gibt am Rande des Trainings ein Interview. Foto: Matthias Balk/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bad Häring (dpa/lby) - Zum Ende des Trainingslager gab es für den FC Augsburg noch eine heftige Testspiel-Schlappe, trotzdem bewertete Martin Schmidt den Aufenthalt in Tirol als insgesamt gelungen. Drei Wochen vor dem kniffligen Bundesligastart auswärts gegen Borussia Dortmund sieht der Trainer den FCA auf einem «soliden Weg» in der Vorbereitung auf das neunte Erstligajahr nacheinander.

«Wir hatten ein sehr gutes Trainingslager mit positiven Sachen. Wir haben es sehr gut getroffen in Bad Häring», äußerte Schmidt in einem Resümee vor der abschließenden Übungseinheit am Sonntagvormittag. Nur den Trainingsplatz «hätten wir uns mehr Bundesliga-like gewünscht», bemerkte der Schweizer einschränkend. Ansonsten gab er die Note 1. Nach der Rückkehr aus Österreich gehe es nun «ums Fine-Tuning».

Nach einem erstaunlichen 4:1 gegen den türkischen Rekordmeister Galatasaray Istanbul verloren die Augsburger am Freitagabend in Schwaz gegen den spanischen Erstligisten FC Villarreal hoch mit 2:6. Schmidt beunruhigt das angeblich nicht. Er sah das Resultat auch als Folge harter Übungseinheiten und der gezielten Schonung fast «einer Stammmannschaft», die auf der Tribüne gesessen habe.

«Das Spiel hat gezeigt, dass wir jetzt körperlich und leistungsmäßig an die Grenze gekommen sind und das Schräubchen sogar überdreht haben», erklärte Schmidt in einem Interview des Vereins.

Der 52-Jährige beschreitet in seiner ersten Saisonvorbereitung mit dem FCA neue Wege. Er setzte zunächst sogenannte «Impulstage» in den Schweizer Bergen an. In der für ihn vertrauten Umgebung sollte der Teamgeist gestärkt werden. «Ich wollte Impulse setzen im Team.»

Im Trainingscamp ging es dann viel um «Power und Kraft» für eine lange Spielzeit. Schmidts Basis für den Erfolg lautet dabei: «Ich will ein Team auf dem Platz haben, nicht elf Einzelspieler.»

Am kommenden Samstag gibt es noch einen finalen Test in Augsburg gegen den FC Bologna, ehe eine Woche später der erste Ernstfall im DFB-Pokal beim SC Verl ansteht. «Das Pokalspiel ist immer ein wichtiger Start in die Saison. Das muss man mit einer Ernsthaftigkeit angehen», sagte Schmidt.

Den schwierigen Liga-Auftakt in Dortmund empfindet er nicht als unangenehm. «Dortmund und Bayern auswärts sind die einfachsten Spiele im Jahr. Da unterschätzt das Team den Gegner sicherlich nicht und die Erwartungshaltung ist nicht so hoch», begründete der Coach. «Ich freue mich sehr auf das Dortmund-Spiel, die schwierigen kommen danach und davor.»

Manager Stefan Reuter geht derweil davon aus, dass der FCA mit den Leistungsträgern Philipp Max und Michael Gregortisch, aber auch mit Rückkehrer Martin Hinteregger in die Saison starten wird. Allerdings könne er Wechsel auch nicht «kategorisch» ausschließen, sagte Reuter in Bad Häring. Interessenten müssten sich jedoch rasch melden, wie der Geschäftsführer betonte: «Wenn marktgerechte Angebote auf dem Tisch liegen, gehen wir in vernünftige Gespräche mit Spielern, Beratern und Verein. Es kommt aber die Zeit, wo wir als Verein nicht mehr reagieren können. Ohne adäquaten Ersatz ist das Thema für uns dann durch.»

Innenverteidiger Hinteregger war in der Rückrunde der abgelaufenen Saison an Eintracht Frankfurt verliehen. Der Österreicher wollte am liebsten bei den Hessen bleiben. Doch diese scheinen bislang nicht bereit, einen zweistelligen Millionenbetrag investieren zu wollen. Gregoritsch gilt in Bremen als Wunschspieler. Max liebäugelte schon mit dem nächsten Karriereschritt und einem größeren Verein.

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