Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Schuster warnt vor Interesse-Abnahme an Holocaustgedenken

24.01.2020 - Passau (dpa/lby) - 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges hat der Präsident des Zentralrates der Juden, Josef Schuster, eine bessere Erinnerungskultur der Deutschen gefordert. «Immer mehr Menschen wollen einen Schlussstrich ziehen, um in ihrer Komfortzone zu bleiben», sagte er am Freitag beim trinationalen Holocaust-Gedenkakt von Bayern, Österreich und Tschechien in Passau. Um die Erinnerung wach zu halten, seien Bildung und Erziehung unverzichtbar. Nur so könne die «monströse Aufgabe» gelingen, das Geschehene - den nationalsozialistischen Völkermord an Millionen Menschen - an junge Menschen zu vermitteln.

  • Josef Schuster spricht während dem Gedenkakt im Audimax der Universität Passau. Foto: Armin Weigel/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Josef Schuster spricht während dem Gedenkakt im Audimax der Universität Passau. Foto: Armin Weigel/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Wenn Schulen die Auseinandersetzung mit der Schoah vernachlässigen, machten sie Platz für Politiker, die einen Schlussstrich ziehen und völkisches Gedankengut in den Köpfen der Menschen verankern wollten. Vielerorts hätten Rechtspopulisten längst wieder damit begonnen, die Demokratie vom Rand aus zu untergraben. «Wir müssen das Einfallstor wieder schließen.»

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren