Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Söder: Lockdown bis Mitte Februar verlängern

18.01.2021 - Vor den neuen Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Krise fordert Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) eine Fortführung des Lockdowns bis Mitte Februar. «Wir müssen den Lockdown bis Mitte Februar verlängern», sagte Söder dem «Münchner Merkur» (Dienstag). Auch beim Distanzunterricht an den Schulen und geschlossenen Kitas soll es demnach bis Mitte Februar bleiben. «Wir bleiben bei der bisherigen Linie», sagte der CSU-Politiker.

  • Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Söder bekräftigte, dass er für Bayern derzeit keine Verschärfung der geltenden Maßnahmen plant. «Bayern hat jetzt schon eines der höchsten Schutzlevel in Deutschland», sagte er. «Wir sind das Land mit flächendeckender Ausgangssperre, mit einem strengen Radius für Tagesausflügler, haben Kitas geschlossen und alle Schulen im Distanzbetrieb. Seit heute gilt auch die bundesweit strengste FFP2-Maskenpflicht.» Eine Verschärfung sei deshalb im Freistaat nicht geboten. «Bayern ist mit seinen derzeitigen Maßnahmen gut aufgestellt. Wir müssen immer auch die Akzeptanz der Bevölkerung im Blick behalten, und im Moment ist diese Grundakzeptanz relativ hoch.»

«Die Zahlen in Bayern entwickeln sich verhalten positiv. Die Inzidenzen gehen nach unten und die Maßnahmen wirken», sagte Söder. Er warnte allerdings: «Das ist aber kein Anlass, vorzeitig abzubrechen. Wer jetzt über Nacht lockert, riskiert ein Hochschnellen der Zahlen - Irland hat das auf tragische Weise erlebt.» Bis Mitte Februar werde man auch einen besseren Kenntnisstand über die neuen Virus-Mutationen haben. «Der bisherige Lockdown bremst in jedem Fall die gefährlichere Virus-Variante», argumentierte der CSU-Chef.

Söder rechnet bei den neuen Bund-Länder-Beratungen mit moderaten Korrekturen beim Homeoffice. «Wichtig ist: Wir brauchen einen höheren Anteil von Arbeitnehmern im Homeoffice, um die Kontakte zu reduzieren.» Eine Homeoffice-Pflicht werde es «wohl» nicht geben, «aber wir setzen uns für steuerliche Anreize ein». «Das Ziel heißt: Homeoffice, wo immer möglich», betonte Söder.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren