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Söder sieht Deutschland bei Corona vor Weichenstellung

22.10.2020 - Nach dem Rekordwert bei den Corona-Neuinfektionen in Deutschland hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder zu Vorsicht und Disziplin gemahnt. «Ich glaube, das wird jetzt eine spannende Zeit für uns alle werden. Es wird schon eine wichtige Weichenstellung sein», sagte der CSU-Chef am Donnerstag in der Sendung «ZDF spezial». «Es muss uns gelingen, diese Welle zu brechen. (...) Und wenn wir jetzt ein bisschen mehr tun, dann werden wir hinterher weniger Folgen haben.»

  • Ministerpräsident Söder (CSU) schaut nachdenklich zu Boden. Foto: Peter Kneffel/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ministerpräsident Söder (CSU) schaut nachdenklich zu Boden. Foto: Peter Kneffel/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages in Deutschland hatte zuvor erstmals den Wert von 10 000 überschritten. Söder kommentierte: «Es ist genau das eingetreten, wie schon vor Wochen prognostiziert, dass mit Leichtsinn und mit mangelnder Vorsicht leider eine entsprechend höhere Zahl an Infektionen stehen kann.» Darum müssten die jetzt eingeleiteten Maßnahmen überall konsequent umgesetzt werden.

Söder forderte, es brauche jetzt auch Geduld - «die gleiche Mentalität, die wir im Frühjahr hatten: das Mitmachen, Vorsicht, Disziplin und Rücksichtnahme». «Wir haben einmal schon einer solchen Welle sehr erfolgreich getrotzt.» Mit Geduld und Rücksichtnahme sei es durchaus machbar, die Situation zu meistern «und dass wir eben kein Schließen von Grenzen haben, kein Schließen von Schulen und Kitas haben». «Aber es hängt sehr viel von jedem Einzelnen ab.»

Angesprochen auf Kritik an seinem Vorstoß, für Bayern eine neue «dunkelrote» Warnstufe für Regionen mit sehr hohen Corona-Zahlen einzuführen, kritisierte Söder: «Wir haben zu viele, die im Moment nur sagen, was sie nicht möchten, und zu wenige, die mithelfen, etwas zu erreichen.» Das sei leider seit Wochen das Problem. «Wir reden uns das Problem klein oder schön, jeder hat irgendeine Ausrede, findet irgendein Schlupfloch, jeder findet für sich eine Möglichkeit zu sagen: Mich betrifft's doch nicht. Anstatt dass wir jetzt alle mal gemeinsam an einem Strang ziehen.»

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