Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Umweltminister betont Erfolge durch Bienen-Volksbegehren

16.07.2020 - Nun ist nach dem erfolgreichen Bienen-Volksbegehren auch das seit zwei Jahren geplante Artenschutzzentrum für Bayern aktiv. Der Minister will verstärkt auf die traditionelle Kulturlandschaft setzen, auch um den Klimawandel zu begrenzen.

  • Der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Angelika Warmuth/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Angelika Warmuth/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Ein Jahr nach dem erfolgreichen Bienen-Volksbegehren in Bayern hat Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) die seitdem erzielten Erfolge im Artenschutz betont. Es seien im vergangenen Jahr in diesem Bereich 75 Millionen Euro zusätzlich investiert und landesweit 170 neue Stellen geschaffen worden, sagte Glauber am Donnerstag bei der offiziellen Eröffnung des neuen Artenschutzzentrums in Augsburg.

Als ein Ziel für die Zukunft nannte der Minister die Schaffung von zusätzlichen Streuobstwiesen, um die Kulturlandschaft zu erhalten und Bienen blühende Obstbäume zur Verfügung stellen zu können. Zudem sollten im Freistaat zusätzliche Moore entstehen, da diese als Speicher des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid dienten. Artenschutz und Klimaschutz hingen eng zusammen, betonte Glauber.

Am 17. Juli 2019 hatte der Landtag das Volksbegehren «Rettet die Bienen» zur Artenvielfalt angenommen und ein Begleitgesetz sowie einen umfangreichen Maßnahmenkatalog beschlossen. Das bayerische Artenschutzzentrum in Augsburg war zuvor beschlossen worden. Es ist bei dem dortigen Landesamt für Umwelt angesiedelt.

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte im Frühjahr 2018 die Einrichtung eines Artenschutzzentrums angekündigt. Damals hieß es, dass künftig etwa 50 Experten von Augsburg aus die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt im Freistaat beobachten und bewahren sollen.

Aktuell sind nun aber nur 25 Mitarbeiter beim Zentrum direkt beschäftigt. Glauber begründete dies damit, dass nicht nur wissenschaftliche Arbeit nötig sei, sondern auch bei den Naturschutzbehörden in den Regionen Stellen geschaffen würden. «Insgesamt wollen wir raus in die Fläche», sagte er.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren