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Verteidigungsministerin besucht Soldaten beim Schneeschippen

13.01.2019 - Berchtesgaden (dpa) - Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat den vom Schneechaos betroffenen Landkreisen in Bayern weiter Hilfe zugesichert. Im Landkreis Berchtesgaden herrscht nach tagelangem Schneefall Katastrophenalarm. «Die Bundeswehr bleibt so lange, wie sie gebraucht wird», sagte die Ministerin bei ihrem Besuch in Berchtesgaden. Dutzende Soldaten helfen beim Freischaufeln von Hausdächern. Zudem begannen sie am Sonntag, die Straße in den Ortsteil Buchenhöhe freizuschneiden.

  • Ein schneeschippender Soldat der Bundeswehr in Buchenhöhe. Foto: Matthias Balk © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein schneeschippender Soldat der Bundeswehr in Buchenhöhe. Foto: Matthias Balk © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Derzeit helfen rund 400 Soldaten allein im Raum Berchtesgaden, wie der Presseoffizier der Gebirgsjägerbrigade 23, Eckhard Michel, am Sonntag sagte. Außerdem sind Hunderte Helfer von THW, Feuerwehr und anderen Organisationen im Einsatz. Der Ort war seit einer Woche kaum noch zu erreichen. Begleitet wurde von der Leyen von Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU).

Das Schneechaos in den bayerischen Alpen dauert an. Seit der Nacht zum Sonntag schneite es in den Katastrophenregionen im Süden des Freistaates weiter. Bei Plusgraden begann es am Morgen zudem mancherorts zu tauen. Dadurch könnte der Schnee nass und schwer werden - eine zusätzliche Belastung für die Hausdächer.

Neben dem Kreis Berchtesgadener Land herrscht auch in den oberbayerischen Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach, Garmisch-Partenkirchen und Traunstein der Katastrophenfall.

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