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Wirecard: KPMG-Sonderprüfung dauert an

22.04.2020 - Der Dax-Konzern Wirecard verschiebt die Veröffentlichung einer nach Manipulationsvorwürfen angestoßenen Sonderprüfung der Bilanzen zum zweiten Mal. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG will ihre Ergebnisse demnach am kommenden Montag übermitteln, wie der Zahlungsdienstleister am Mittwochabend mitteilte.

  • Der Schriftzug von Wirecard an der Firmenzentrale des Zahlungsdienstleisters. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Schriftzug von Wirecard an der Firmenzentrale des Zahlungsdienstleisters. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bisher sei in allen vier Bereichen der Sonderprüfung nichts Substanzielles herausgekommen, das eine Korrektur der Bilanzen der Jahre 2016, 2017 und 2018 notwendig machen würde. Keinerlei Belege gab es demnach für die öffentlich erhobenen Vorwürfe der Bilanzmanipulation.

Wirecard wollte die Ergebnisse ursprünglich im März veröffentlichen, dann am 22. April. Der Fahrplan hat sich unter anderem wegen der Corona-Krise verzögert.

Die «Financial Times» hatte Wirecard im vergangenen Jahr in einer Serie von Berichten einerseits illegale Praktiken mit Scheinbuchungen und andererseits die Zurückhaltung wichtiger Informationen vorgeworfen.

Der Fall Wirecard beschäftigt in Deutschland sowohl die Finanzaufsicht Bafin als auch die Münchner Staatsanwaltschaft, aber in der Hauptsache nicht gegen Wirecard. Die Behörden gehen dem Verdacht nach, dass das Unternehmen Opfer gezielter Attacken von Börsenspekulanten geworden sein könnte.

Wircard-Vorstandschef Markus Braun und das Management waren auch bei Aktionären in die Kritik geraten, die bessere Kommunikation und mehr Transparenz forderten. Wirecard will den kompletten KPMG-Bericht unmittelbar nach dessen Fertigstellung auf der Firmenwebseite veröffentlichen.

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