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Zehntausende bei Faschingsumzügen in Franken

23.02.2020 - Zehntausende Menschen verfolgen in Bayern das bunte Faschingstreiben auf den Straßen. Auch das teils stürmische Wetter trübt die Stimmung kaum.

  • Verkleidete Teilnehmer des Faschingszuges ziehen durch die Stadt. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Verkleidete Teilnehmer des Faschingszuges ziehen durch die Stadt. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Würzburg/Nürnberg (dpa/lby) - In vielen Städten Frankens haben am Sonntag die Narren endgültig das Zepter übernommen. Mit den traditionellen Faschingsumzügen erreichte der Karneval seinen Höhepunkt. Allein in Würzburg säumten nach Polizeiangaben rund 70 000 Zuschauer die Straßen. Bei dem größten Faschingsumzug in Süddeutschland «rechts des Rheins», so die Eigenwerbung, zogen rund 3000 Teilnehmer in bunten Kostümen und teils aufwendig geschmückten Wagen durch die Innenstadt. Einem Polizeisprecher zufolge verlief der Umzug friedlich.

Auch der Zugmarschall des Faschingsumzugs zeigte sich sehr zufrieden: «Wir haben super Wetter gehabt, alles blieb trocken und mit einer frischen Brise, die die Hitzköpfe etwas abgekühlt hat.» Die Wagen seien vorab wetterfest gemacht worden, so dass während des Zuges alles an seinem Platz blieb.

Auch in Nürnberg ließen sich rund 80 000 Feierlustige vom stürmischen Wetter nicht die Laune verderben. «Es gab keine Probleme», sagte ein Polizeisprecher. Lediglich einige Bauzäune seien vom starken Wind verschoben worden. Am Nachmittag zog der Fastnachtszug mit mehr als 40 Gruppen durch die Innenstadt. Laut dem Förderverein Nürnberger Fastnachtszug ist er mit seiner ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1397 der weltweit älteste Faschingszug.

Auch in Bayreuth begleitete ein starker Wind den Faschingszug. «Es war unangenehm windig, deswegen kamen nicht so viele Besuchter wie sonst», sagte ein Sprecher des Veranstalters. «Ein paar Kostüme und Sombreros flogen durch die Gegend.» Die Polizei zählte rund 5000 Besucher. 22 Gruppen waren mit 19 Wagen und rund 1000 Teilnehmern unterwegs. Auch in anderen bayerischen Städten verfolgten viele Besucher an den Straßenrändern das Faschingstreiben, unter anderem in Coburg.

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