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Zu alt für Musik-Event? BGH verhandelt Diskriminierungsklage

25.02.2021 - Ein Mann ist für sein Recht auf Feiern vor den Bundesgerichtshof gezogen. Bei der Einlasskontrolle zu einer Party in München wurde er abgewiesen. Der Grund dafür wurmt ihn.

  • Der Bundesadler ist auf einem Schild vor dem Bundesgerichtshof zu sehen. Foto: Uli Deck/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Bundesadler ist auf einem Schild vor dem Bundesgerichtshof zu sehen. Foto: Uli Deck/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Dürfen Kontrolleure einem Mann den Zugang zu einer Party verwehren, weil er zu alt aussieht? Mit dieser Frage befasst sich heute der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. Der damals 44 Jahre alte Kläger und zwei Begleiter waren im Sommer 2017 nicht auf ein Open-Air-Event in München gelassen worden. Der Mann fordert 1000 Euro Entschädigung und beruft sich auf das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). (Az. VII ZR 78/20)

Vor den Münchner Gerichten hatte er keinen Erfolg. Die Veranstaltung sei nicht für ein allgemeines Publikum vorgesehen, sondern für Personen im Alter von 18 bis 28 Jahren gedacht gewesen, die auch noch als «Partygänger» gekleidet sein sollten. Das Landgericht München I ließ aber die Revision zum BGH zu, um Leitsätze für die Auslegung der einschlägigen Vorschriften des AGG aufzustellen.

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