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«Erfahrung und Verrücktheit»: Union will aus der Punktekrise

04.10.2019 - Urs Fischer bescheinigt seiner Mannschaft bei Union Berlin zwar gute Leistungen, doch zuletzt fehlten die Punkte. Auch gegen Wolfsburg wird es nicht leicht. Die Niedersachsen sind noch ungeschlagen.

  • Trainer Urs Fischer von Union Berlin spricht vor Spielbeginn im Interview. Foto: Andreas Gora/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Trainer Urs Fischer von Union Berlin spricht vor Spielbeginn im Interview. Foto: Andreas Gora/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Berlin (dpa) - Urs Fischer weiß genau, worauf es beim Weg aus der Punktekrise für den 1. FC Union Berlin ankommt. «Du brauchst zwar Erfahrung, aber du brauchst auch eine gewisse Frische und Verrücktheit. Es wird die Mischung ausmachen», sagte der Trainer des Aufsteigers vor dem nächsten Duell in der Fußball-Bundesliga gegen den VfL Wolfsburg. Nach zuletzt drei Niederlagen nacheinander will der Schweizer mit den Köpenickern am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) in Niedersachsen unbedingt wieder Zählbares einfahren.

Von Unruhe ist trotz mäßiger Ausbeute bei den Hauptstädtern aber noch nichts zu spüren. «Wir sind irgendwo nahe dran. Es ist immer eine gewisse Zuversicht da», sagte Fischer und verwies auf die Begegnungen zuletzt gegen Eintracht Frankfurt und Werder Bremen (beide 1:2). In beiden Duellen hätte sein Team mit etwas mehr Glück jeweils einen Punkt holen können. Nur bei Bayer Leverkusen (0:2) hatten sie keine Chance. «Wir müssen weiter daran arbeiten, etwas anderes kannst du nicht machen», sagte Fischer: «Dass wir zuletzt keine Punkte geholt haben, steht im Raum. Am Schluss brauchst du Punkte.»

Vor dem siebten Spieltag steht Union mit vier Zählern im unteren Drittel der Tabelle, Wolfsburg ist als Siebter noch ungeschlagen. «Das ist eine schwierige Aufgabe. Sie machen einen sehr stabilen Eindruck», sagte der Schweizer Fischer und ergänzte: «Sie lassen hinten wenig zu und sind sehr gefährlich nach vorne. Wir müssen 90 Minuten viel dafür aufwenden, dass wir das Spiel mitgestalten können.»

Wie gewohnt gab der Aufstiegscoach keine Einblicke in die Überlegungen für seine Startformation. Wird er das System verändern und statt einer Vierer- mit einer Dreierkette in der Abwehr spielen lassen? Oder gibt es einen Wechsel im Sturm? «Es ist gut möglich, dass es Änderungen gibt. Wir haben einen großen Kader», sagte Fischer vielsagend und wich Nachfragen ebenso gekonnt aus.

Im letzten Heimspiel gegen Frankfurt vertraute Fischer einer Elf mit einem hohen Durchschnittsalter. Bewusst würde der 53-Jährige das jedoch nicht machen. «Ich wähle meine Formation nicht nach dem Geburtsdatum», sagte Fischer und ergänzte: «Am Schluss brauchst du Erfahrung. Aber es gibt für mich gute und weniger gute Spieler, nicht alte und junge.» Gegen die Eintracht sei er «mit der Art und Weise der Mannschaft zufrieden» gewesen. «Nur mit dem Resultat war keiner zufrieden.» Das gelte es jetzt gegen Wolfsburg besser zu machen.

Verzichten müssen die Hauptstädter dabei auf den rotgesperrten Sebastian Polter und Akaki Gogia (Kreuzbandriss). Bei Gogias Operation am lädierten Knie sei alles gut verlaufen, sagte Fischer: «Er ist schon wieder sehr positiv.» Offen ist, ob Offensivspieler Suleiman Abdullahi rechtzeitig zur Verfügung steht. «Das könnte knapp werden», sagte Fischer.

Bis zu 6000 Fans könnten die Berliner nach Wolfsburg begleiten und für Heimspielatmosphäre sorgen. Das offizielle Ticketkontingent von 3300 Karten war schnell ausverkauft und die Fans des Club bemühten sich um weitere Eintrittskarten.

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