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«Gorch Fock»: Elsflether Werft lässt Vorwürfe prüfen

18.12.2018 - Elsfleth (dpa/lni) - Nach Korruptionsvorwürfen bei der Instandsetzung des Segelschulschiffs «Gorch Fock» hat die Elsflether Werft nach eigenen Angaben eine unabhängige Untersuchung der Vorwürfe eingeleitet. Eine erste Bestandsaufnahme habe bestätigt, dass der Verdacht der Vorteilsnahme eines Mitarbeiters des Marinearsenals nicht im Zusammenhang stehe mit den Kostensteigerungen bei der Sanierung der «Gorch Fock», teilte die niedersächsische Werft am Dienstag mit. Dafür spreche schon die begrenzte Zuständigkeit des Mitarbeiters.

  • Das Marine-Segelschulschiff «Gorch Fock» fährt auf der Ostsee. Foto: Bernd Wüstneck/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Marine-Segelschulschiff «Gorch Fock» fährt auf der Ostsee. Foto: Bernd Wüstneck/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Kosten für die Instandsetzung waren aus dem Ruder gelaufen und von ursprünglich 10 Millionen Euro auf 75 Millionen Euro und dann auf 135 Millionen Euro gestiegen. Die Traditionswerft äußerte sich erstmals zu dem Vorgang. Aufsichtsrat und Vorstand hätten einen umfassenden Maßnahmenkatalog beschlossen. Ziel sei vor allem, die Sanierungsarbeiten an der «Gorch Fock» ordnungsgemäß abzuschließen.

Zentrales Ergebnis eines Aufsichtsratstreffens am Montag sei gewesen, dass die Sanierung durch die Elsflether Werft auf Basis der definierten Anforderungen des Marinearsenals «innerhalb des bestehenden Zeit- und Budgetplanes erfolgreich abgeschlossen werden kann». Sowohl das mit dem Marinearsenal vereinbarte Sanierungsbudget als auch der Zeitplan seien nicht gefährdet. Die Werft kündigte auch eine strenge Überprüfung des internen Compliance-Systems zur Regeleinhaltung an. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück hatte im Zuge der Ermittlungen auch Büros der Elsflether Werft durchsucht.

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