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«Mega-Club»: Klinsmann im Florida-Doppelpass mit Investor

06.01.2020 - Investor Lars Windhorst sieht in Hertha BSC einen möglichen «Big City Club», aus Sicht von Trainer Jürgen Klinsmann hat Berlin einen «Mega-Club» verdient. Im Trainingslager gibt es ein Treffen von Team und Geldgeber.

  • Jürgen Klinsmann von Hertha BSC lächelt vor Spielbeginn. Foto: Andreas Gora/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Jürgen Klinsmann von Hertha BSC lächelt vor Spielbeginn. Foto: Andreas Gora/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Orlando (dpa) - Zum Hauptgang gab es Steak mit Gemüse. Und auch abseits des Essens durften die Profis von Hertha BSC auf Einladung von Lars Windhorst im US-Trainingslager ein paar entspannte Stunden genießen. «Als Belohnung» habe der Investor die Mannschaft der Berliner zum Kennenlernen auf sein Boot in Saint Petersburg an der Golfküste Floridas geladen, berichtete Jürgen Klinsmann in Orlando. «Es war einfach spaßig und relaxed.»

Dass der frühere Bundestrainer den Berliner Bundesligisten coacht, liegt vor allem auch am «Lars», wie Klinsmann den 43 Jahren alten Unternehmer öffentlich nennt. Vor knapp zwei Monaten wurde er als Bevollmächtigter der Tennor Holding von Windhorst zunächst in den Aufsichtsrat der KGaA von Hertha berufen, in der sportlichen Krise rückte Klinsmann dann auf den Chefcoach-Posten.

«Er ist in den letzten Monaten zum Fußballfan geworden», berichtete der 55-jährige Coach über Windhorst. «Er hat sich einfach gefreut, die Spieler und uns als Gruppe kennenzulernen.» Für die großen Ziele und die neue Ausrichtung des Hauptstadtclubs sind vor allem die 224 Millionen Euro elementar, für die der Geldgeber insgesamt 49,9 Prozent bei Hertha erworben hatte. «Berlin hat einen Mega-Club verdient», betonte Klinsmann in Orlando im Gespräch mit Berliner Medien zur langfristigen Zielsetzung. «Ich habe in Städten wie London oder Mailand gespielt, in denen die Bedeutung eines Vereins unglaublich groß ist, das hat auch Berlin verdient.»

Um mittelfristig die angestrebten Europapokal-Teilnahme und die Windhorst-Vision vom «Big City Club» Hertha zu erreichen, soll sich bereits diesen Winter auch personell noch etwas tun bei den Berlinern. Bislang kam Santiago Ascacibar von Zweitligist VfB Stuttgart, bei den gehandelten Granit Xhaka und Julian Draxler gab es zumindest öffentlich zuletzt keine Bewegung. «Wir würden nur Spieler holen, die uns direkt weiterhelfen können», betonte Klinsmann erneut. «Wenn ein Neuzugang kommen sollte, dann nur als klare Verstärkung.»

Dafür dürfte Hertha nach den Abgängen von Eduard Löwen (zum FC Augsburg ausgeliehen) und Sidney Friede (zum SV Wehen Wiesbaden) diesen Winter noch weitere Spieler abgeben. «Wir haben einen Kader, der mir aktuell noch ein wenig zu groß erscheint», sagte Klinsmann. «Im Januar wird schon noch ein wenig Bewegung reinkommen.»

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