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«Palast der Republik» erscheint im Nebel

08.03.2019 - Berlin (dpa) - Ein Jahrzehnt nach dem Abriss haben Künstler in Berlin den «Palast der Republik» symbolisch wieder auferstehen lassen. Die Berliner Festspiele haben dafür ihr eigenes Gebäude mit Bronzefolien beklebt und am Freitagabend in Nebelschwaden getaucht. Das war der Auftakt für mehrere Veranstaltungen an diesem Wochenende.

  • Vor der Fassade des Berliner Festspielhauses steigt künstlicher Nebel empor. Foto: Annette Riedl © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Vor der Fassade des Berliner Festspielhauses steigt künstlicher Nebel empor. Foto: Annette Riedl © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Das Haus ist ausverkauft», sagte eine Sprecherin am Freitagabend, während der Auftakt des Programms noch lief. «Die Menschen schauen sich interessiert die Kunstinstallation an. Das Haus ist sehr belebt.» Den Veranstaltern geht es darum, auch eine Gegensicht auf die bisherige Geschichtsschreibung zu zeigen.

Geplant waren etwa eine Diskussion mit Autor Bernhard Schlink («Der Vorleser»), ein Gespräch mit der französischen Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy oder eine «parlamentarische Anhörung» mit dem früheren griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis.

Der Palast der Republik, ein Prestigebau des Ostens, stand auf der Berliner Museumsinsel. Dort hatte unter anderem die DDR-Volkskammer ihren Sitz. Nach dem Mauerfall wurde das Gebäude zunächst wegen Asbestbelastung geschlossen und schließlich abgerissen, was einige auch als politische Entscheidung werteten.

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